Produkt-Details
LOCKENKOPF #05
Mai 2010, 64 'Seiten, A5
Preis:2.00€
INHALT:

folgt noch …
REVIEW:

Im Vergleich zur qualitativ überragenden Vorgängernummer von A4 auf handlicheres A5-Format geschrumpft. Es fällt nicht schwer, allerhand Lesenswertes aufgrund interessanter Themen auszumachen: Ein ausführlicher NORTHERN SOUL-Artikel, eine LONSDALE-Biographie und eine Zusammenfassung zu Early Reggae werten die Ausgabe definitiv auf, auch wenn bei letzterem Bericht etwas mehr Aufwand betrieben und mehr als nur eine einzige Quelle zitiert hätte werden können (aber copy&paste-Journalismus gibt es ja auch längst in den erlauchtesten Pressekreisen). Einige launige und teils ausbaufähige Glossen (über Navigationgeräte, Hundeerziehung) ziehen sich durch die Nummer, die natürlich von Gesprächen mit der geballten Szeneprominenz dominiert wird: Nebst mir noch unbekannten Ossikombos wie TIMMY DERB und HALBSTARKE JUNGS gibt's LAST RESORT, LOST BOYS ARMY, CRUSADERS, alkoholgeschwängerte Weisheiten von SPRINGTOIFEL und ein interessantes Interview mit einem Nachwuchsfilmemacher. Und wer schon immer mal wissen wollte, welch bemitleidenswertes Würstchen sich an der Spitze des Moloko-Konzerns aufhält, sollte das Zwiegespräch mit meiner Wenigkeit lesen. Noch heute ist es mir ein Rätsel, welchen Verlockungen ich erlag, einen Blick in meine verdorbene Seele zuzulassen. Denn innerhalb von fünf Seiten zerstöre ich meinen in 20 Jahren hart erarbeiteten Ruf als letzter Volkstribun & Erlöser der sozialen Unterschicht. Fast so stil- & geschmacklos wie dieses Inteview ist nur noch Thomas' Poussierfoto im Vorwort - auf einem Plastikroller (!!!) sitzend. Aber er ist ja auch Skinhead und kein Scooter-Boy...

folgt noch …
REVIEW:

Im Vergleich zur qualitativ überragenden Vorgängernummer von A4 auf handlicheres A5-Format geschrumpft. Es fällt nicht schwer, allerhand Lesenswertes aufgrund interessanter Themen auszumachen: Ein ausführlicher NORTHERN SOUL-Artikel, eine LONSDALE-Biographie und eine Zusammenfassung zu Early Reggae werten die Ausgabe definitiv auf, auch wenn bei letzterem Bericht etwas mehr Aufwand betrieben und mehr als nur eine einzige Quelle zitiert hätte werden können (aber copy&paste-Journalismus gibt es ja auch längst in den erlauchtesten Pressekreisen). Einige launige und teils ausbaufähige Glossen (über Navigationgeräte, Hundeerziehung) ziehen sich durch die Nummer, die natürlich von Gesprächen mit der geballten Szeneprominenz dominiert wird: Nebst mir noch unbekannten Ossikombos wie TIMMY DERB und HALBSTARKE JUNGS gibt's LAST RESORT, LOST BOYS ARMY, CRUSADERS, alkoholgeschwängerte Weisheiten von SPRINGTOIFEL und ein interessantes Interview mit einem Nachwuchsfilmemacher. Und wer schon immer mal wissen wollte, welch bemitleidenswertes Würstchen sich an der Spitze des Moloko-Konzerns aufhält, sollte das Zwiegespräch mit meiner Wenigkeit lesen. Noch heute ist es mir ein Rätsel, welchen Verlockungen ich erlag, einen Blick in meine verdorbene Seele zuzulassen. Denn innerhalb von fünf Seiten zerstöre ich meinen in 20 Jahren hart erarbeiteten Ruf als letzter Volkstribun & Erlöser der sozialen Unterschicht. Fast so stil- & geschmacklos wie dieses Inteview ist nur noch Thomas' Poussierfoto im Vorwort - auf einem Plastikroller (!!!) sitzend. Aber er ist ja auch Skinhead und kein Scooter-Boy...
