MAGICK GARDENS - s/t 7" Review
Format(e): 
7inch/EP
Genre: 
Punkrock
Rock'n'Roll
Internet: 

MAGICK GARDENS

s/t 7"
8

POISON IDEA ist tot, es lebe POISON IDEA? Das Hauslabel der „Kings of Punk“ wischt mit einem neuen Release zumindest einige Tränen weg, präsentiert Portland’s neue Mean Machine: MAGICK GARDENS.

Angetreten mit Karo-Einfach Formel auf der (Bourbon)Fahne: POISON IDEA („Feel the darkness“ Phase) meets THE HUMPERS. Klingt einfach, ist schwierig. Keine Chance für Amateure, klare Insider-Angelegenheit für eine OCEAN'S 4 Teamarbeit: Chris Carey aka Chris Piss (Bassist im finalen P.I. Line-up, davor u.a. bei DEFIANCE und DEATHCHARGE am Nieten spucken) am Bass, Gitarrist Jeff Fieldhouse kommt von THE HUMPERS, spielt parallel mit Chef-HUMPER Scott bei den LOVESORES, Frontmann Bradly Battin kennen wir von THE WEAKLINGS und P.R.O.B.L.E.M.S., Drummer Marnie Martin schließlich ließ einst bei THE CREEPS (P.I. Soundalike Hardcore-Combo aus Portland, hatten u.a. eine passable CD auf NEW LIFE SHARK) die Felle tanzen.

Erwartungsgemäß perfekt in der Ausführung: Wuchtiger Knock Out Rock’n’Roll aka Heavy Punk Rock im Calmund-Format, XXXXXL Nackensteak mit „Fuck you !“-Sleaze (Geschmackstyp HEARTBREAKERS) als Dressing. Alkoholgetränkte Abriss-Arbeiten unter vollem Körpereinsatz, P.I. spendieren das Bulldozer-Feeling, THE HUMPERS bringen den Schnaps mit auf die Party. Smash, drink and destroy! Mehr davon, zwei Songs reichen gerade mal zum Vorglühen. Ein Komplett-Album muß her, der Wahnsinn leckt sich bereits durstig die Lippen.

Der Refrain von „Don’t let the Bastards grind you down“ erinnert kurioserweise schwer an „Chaos“ von den 4 SKINS, unwillkürlich stimmt man in den falschen Text ein: „Come back of the skinhead, come back of the boot, People that we don't beat up, We're gonna fucking shoot!“ Wird bei MAGICK GARDENS natürlich nicht gesungen, würde aber erstklassig passen. Ungewolltes Update oder versteckte Reminiszenz? Wie auch immer, in Portland wohnt ein neuer Sledge Hammer, es ist ein neuer, ganz böser Sheriff in der Stadt.

2 Songs in 500er Auflage. Kein Textblatt, kein DL-Code, keine zig Vinylfarben/Sleeve-Versionen.

Und weil es so verdammt gut klingt: „Don’t let the Bastards grind you down“

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