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Ein fulminantes Missverständnis trat schon beim CD-Titel auf. Irrtümlich las ich "I hate Discopunk", sodass mir die Freiburger anfangs richtig sympathisch waren.
Der Fauxpas fiel mir schlagartig nach Einlegen ihres Albums auf, denn was die Jungs hier verbrechen, ist genau das, was sie vermeintlich hassen: DISCOPUNK!
INFIGHT klingen so, wie der unvergessene Chris Hülsbeck (C64-Fans werden ihn kennen) vor 30 Jahren den Sound für Computerspiele komponierte: Minimalistisches Synthigeknarze.
Was Hülsbeck aus dem Musikchip rausholte, war damals revolutionär. Von INFIGHT kann man das heute nicht mehr behaupten.
Trotzdem könnte ich mir das sogar mehrfach anhören - wenn mir der kreischende Gesang nicht so tierisch auf die Nüsse gehen würde.
Zwei Punkte für's In-Erinnerungen-Schwelgen.
20.04.2011
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