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Diese norddeutsche Formation nennt ihren Sound "Speedcountry", ihr Label etikettiert das Ganze als "Desertpop" und ich selbst wage keine neue Schublade zu öffnen, denn das Kieler Sextett ist viel zu variantenreich, als dass ein einziges Schubladengenre für sie passen würde.
Ich möchte den Sound mal als poppigen, leicht glamigen Rock'n'Roll bezeichnen, den eine durchaus bemerkenswert oldschoolige Magie umgibt.
Realativ interessant wird die CD immer in den Augenblicken, wenn man ins Countryeske abdriftet, denn dann drücken die Jungs das Gaspedal ein wenig stärker durch und das Blut des Hörers gerät punktuell in Wallung.
Leider entfaltet die Scheibe aber nicht die Faszination, um mich auf Dauer zu fesseln. Im Gegenteil, Songs wie "This Ain't Gonna Happen" oder "House Of The Lord" nerven mich schon beim zweiten Durchgang. Etwas mehr "So In Love" - das Stück erinnert mich übrigens an die seligen FRANZ FLAK - würde mir mehr zusagen.
29.03.2012


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