Fatskins - A Young man's game - LP Review
Label: 
Format(e): 
CD, LP
Genre: 
Oi!, Streetpunk

Fatskins

A Young man's game - LP
8

Gelernt ist gelernt oder wie es Oswald Kolle formulierte: "Alter Strauch brennt gut". Auch die FATSKINS aus Phoenix, Arizona, melden sich an der (Reunion)-Front zum (Körper) Einsatz, erfreulicherweise (fast) im Original-Line up. 16 Jahre nach dem „Thinkin’ like a Fatskin“ Debüt-Album (kriminellerweise damals CD-only erschienen!), erobert sich die Band mit „A young man’s game“ ihren verdienten Stammplatz am Tresen zurück, rempelt sich resolut durch nachgerückte Wimps und Poser. „Been too long“.

Der Korkmeister empfiehlt: Kompakter U.S. Skinhead Rock’n’roll in alkoholgetränkter Rauhbein-Variante, robuste JACK DANIELS-Riffs treffen auf stark verärgerten Sänger. Zur melodischen Auflockerung streut man ab und an vereinzelte SOCIAL DISTORTION-Gitarren-Leads (im Song „It’s time to take it back“, welches auch das aktuelle Band-Motto sein könnte) ein, ansonsten setzt man auf gegröhlte Verbrecher-Singalongs und mächtige „Karo einfach“-Bassläufe. No Schnickeschnack, Senor! Keine „Skinhead Fashion Show“. Dafür eine rauchige Bourbon-Note im Abgang.

Der Grillmeister schwärmt: Bulliger BBQ-Oi! im Meatlover-Modus, das vertonte Pendent zu gigantischen Nackensteaks und Spare ripp-Pyramiden. Reichhaltiger Protein-Oi! für BEEF!-Abonnenten.
Der Forstmeister warnt: Ein übel gelaunter Grizzy randaliert im örtlichen Schnapsladen!
Der Statistikmeister zählt: 6 Songs in 20 Minuten.

Der Mann im Ausguck frohlockt: „Thinkin’ like a Fatskin“ auf Vinyl in Sicht! Erscheint in Kürze an selber Stelle als handfester Tonträger im einzig wahren Format. Endlich. Inklusive der JUDGE DREAD-Granate „Up with the cock“ natürlich.

alles von:   

Kommentare (13)Kommentar schreiben

 

Kann meinen vorrednern nur recht geben. Verdammt langweilige mucke, absoluter fehlkauf gewesen für mich. Leider mehr masse als klasse von randale in letzter zeit:-(

 

mir is echt schleierhaft wie man heutzutage ein album blind kaufen kann. Gab doch vorab clips im metz, youtube,FB und so. überraschungen sollts da nich mehr geben.tsss..oder gehts nur um randale disse?

 

Es soll tatsächlich Leute geben, die lesen sich Reviews durch, haben 1 Song gehört und kaufen sich ne Platte. Und finden den Rest des Albums halt nicht so prickelnd, so what? Schön dass Du Dir alles im Netz vorher durchhörst! Hast Du auch einen Vorkoster für jede Erbse oder probierst Du nur 2-3 Stück? Aber mir scheint Du zählst die Erbsen lieber (DAS war dissen) Der Rest war meine Meinung! Fat Skins, Bricktop und Rust fand ich halt alles lahm, weniger ist mehr manchmal! DU bist dran...

 

dann haste das review nicht verstanden. ich habs gelesen und mir deswegen die scheibe NICHT gekauft. bei rust und bricktop ist man vor überraschungen ziemlich sicher, da gibts immer den selben stil.

 

ehm Konrad, vielleicht hat der Kollege Speedy die Scheibe unabhängig von diesem Review gekauft.

Wieso, hast du dir die Scheibe denn gerade auf Grund eines 8/10 Review nicht gekauft?

 

weils nicht meine mucke ist. hab ich aus dem review klar rauslesen können. ich kauf mir doch nix wegen einer guten bewertung, geschmäcker sind doch verschieden,muß ja nicht den selben geschmack wie der reviewer haben

 

So schaut's aus! Kollege konrad scheint die weisheit gepachtet zu haben. Der kleine mann mit hut und letztem wort aus dem pott scheint konkurrenz zu bekommen...

 

nö, beiweitem nicht. aber diese miesmacherei nervt, kann ich so nicht verstehen. schon mal was positiv kommentiert?

 

Ja ehrliche Meinungen sind nicht gerne gesehen! Alles gut finden ist im Trend! Hier in Wien ist auch alles gleich geschaltet! Langweilig!

 

Das Album muss grausam sein. Paradise hat schliesslich nur 8 Punkte vergeben. Normalerweise sinds 10.

 

harharhar, jau, dachte ich mir auch so...herrlich!

 

Meistens kann ich das nachvollziehen was der Herr Paradise schreibt. Bei dem Album leider nicht. Einheitsware, und verdammt langweilig! Gibt viel zu viele die das besser machen, und selbst die sind langweilig...

 

Da müssen die sich aber massiv gesteigert haben, „Thinkin’ like a Fatskin“ war nämlich ziemlich arm und dürftig.

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