The Dark Rags - same - CD Review
Format(e): 
CD
Genre: 
Punkrock
Poppunk, Powerpop
Internet: 

The Dark Rags

same - CD
8

Griechenland ist natürlich kein Exot, trotzdem fällt einem – abgesehen von den üblichen Klischees wie Pleitegeiern, Gyros mit Zaziki, der Akropolis und Otto Rehagel – zumindest subkulturell nicht allzu viel dazu ein. Höchstens Bootstroke.

Und plötzlich kommt völlig unverhofft von dort eine Powerpop-Band, die alles das, was wir an den 20/20, The Records, Redd Kross und/oder The Shoes lieben mit der coolen Relaxtheit des amerikanischen Punkrock (Betonung auf –ROCK) eines Kevin K. (und Konsorten) mixt und dabei eine richtige Perle aus dem Hut zaubert.

Die Scheibe klingt total nach 1980 (was vielleicht das beste Jahr für Powerpop war) und ziemlich amerikanisch. Zumal der Sänger entgegen den Gepflogenheiten vieler Südeuropäer nicht das übliche distanzierte Verhältnis zur englischen (Aus-)Sprache pflegt. Der ist sowieso klasse!

Leider wird das wohl kaum jemand mitbekommen und die 11 Ohrschmeichler gehen gnadenlos unter in der Flut der (mittelmäßigen) Veröffentlichungen unserer Tage. Extrem schade, aber vielleicht kommt alles auch ganz anders – oder sie werden hoffentlich zumindest in der Heimat gewürdigt.

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