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Und ein weiteres Mal stellt Jeet Kune die Hörgewohnheiten auf die Probe und ließ BOBSLEIGH BABY ihre Lofi-Monotonia der schrammelig-introvertierten Machart mit Elfen-Gesang und Stampf-Beats in Rille ritzen. Das war eigentlich unnötig, denn für so einen Sound braucht man kein Vinyl zu verschwenden: BOBSLEIGH BABY sind vollkommen profillos, rumpeln so vor sich hin, ergehen sich ellenlangen Langeweile-Loops. Stellenweise lassen quälend schleppende Gitarren-Intermezzi etwas Spaghetti-Western Flair aufkommen und hin und wieder lassen zumindest einige Bluespunk-Parts (cf. MOVIE STAR JUNKIES, COUNTRY TEASERS oder BOG LOG III) kurz aufatmen.
Insgesamt ist das jedoch ebenso wie bei BLACK MAMBA BEAT ein heilloses Durcheinander, das mich auch hier dazu zwingt, dieser Platte das Etikett des Hipster-Garage aufzudrücken.
19.07.2012


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