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"Das ist ja nur noch ein nasser Klumpatsch!" rief Teddy Schu beim Zeitungsaustragen und BLACK MAMBA BEAT verleiten mich zu dem selben Urteil. Das Londoner Trio im Zeichen der schwarzen Mamba fabriziert ein unsäglich breiiges Post-Punk-Gemisch aus zerhackten Roboter-Rhythmen, nervösen Vocals und sägenden Vox-Overdrive. Viel zu hektisch, viel zu durchlöchert, viel zu nervig - MINUTEMEN trifft THE JESUS LIZARD trifft frühe MUDHONEY; dazu eine introvertierte "Scheißegal!"-Haltung, die vielerorts als Coolness aufgefasst wird.
So anstrengend, wie man sich diese Mischung vorstellt, klingt es auch tatsächlich. Kraftloses Riffing, rumpeliges Zusammenspiel und grauenhaftes Timing lassen sich unter durchgedrücktem Distortion-Pedal eben nicht so einfach verstecken. Die wenigen erträglichen Parts mit Medway Garage-Touch können das Fiasko auch nicht vereiteln, das nächste krauty Gegniedel-Inferno lauert schon wieder hinter der nächsten Ecke. Sorry, auch mit viel gutem Willen retten BLACK MAMBA BEAT sich auf 1,5 Punkte - da das ganze aber meilenweit vom M+-Geschmackskonsens entfernt sind, wird ohne Erbarmen abgerundet.
Immerhin ist kaum ein Song länger als eineinhalb Minuten und somit ist der Spuk auch schnell wieder vorbei.
18.07.2012


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