• Feuilleton

    „J’irai revoir ma Normandie“

    [aus #14] - "Ich werde meine Normandie wiederzusehen" - Mit diesem alten Chanson auf den Lippen stürmten am 6.6.1944 die frankokanadischen Soldaten den Strandabschnitt Juno-Beach. 5000 verreckten und liegen jetzt in ihrer alten Heimat begraben. ...

  • Historisches & Biographien

    Anarchy in East Germany – Stories von meiner Zeit als Punk in der DDR

    [aus #14] - Beamen wir uns zurück in ein kleines Städtchen namens Lichtenstein (welches in Sachsen, zwischen Zwickau und Chemnitz liegt) Ende 1976. Ich war damals gerade 17 und hörte mit Vorliebe SWEET, SLADE, T.REX, MUD und all diese anderen Glam-Rock-Kapellen (vorher war ich doch tatsächlich ein ELTON JOHN-Fan, wie peinlich, obwohl ich die frühen Songs wie "Croccdile Rock" oder "Rocket Man" auch heute noch ganz gut finde). ...

  • Historisches & Biographien,  Interviews

    Bunt & Kahl in Wuppertal, 1982 – über Sturmtrupp, das erste Skinhead-Fanzine und die erste Skinhead-Generation in Deutschland

    [aus #41] - Wuppertal, die zweite. Kein langweilig-blutleerer Nachklapp, denn mit Ralf P. alias Pökel haben wir einen Zeitzeugen und Szene-Protagonisten vor das Mikrophon gezerrt, der authentisch und mit erstaunlichem Erinnerungsvermögen nun den ganz frühen Tagen der damals im Entstehen begriffenen westdeutschen Skinheadszene berichten kann. Und der mit großer Wahrscheinlichkeit das allererste deutsche Skinheadfanzine namens „Boots" als Xerokopien unter das Volk gebracht hat. Wir reden hier über die Jahre 1982/83, liebe Leute, da war Subkultur noch wild und gefährlich. ...

  • Historisches & Biographien

    The Adverts – TV Smith‘ wilde 70er

    [aus #12] - Auf der Bühne des Roxy Clubs. London, Januar 1977. Der erste Gig der ADVERTS. Drei Wochen vorher wussten wir noch gar nicht, wie wir diese Band nennen würden. Einen Monat davor hatten wir weder einen Gitarristen noch Drummer. Lediglich Gaye und ich übten auf Bass und Akkustikgitarre in unserem Wohn-/Schlafzimmer, denn ich hatte einige Songs geschrieben und Gaye, ein großer Iggy-Fan, gefiel die Idee, in einer Band zu spielen. ...

  • Historisches & Biographien

    Force Of Hate Fanzinestory 1/3

    [aus #12] - Es ist an der Zeit, die lockere Serie der im Moloko Plus vorgestellten Kult-Glatzenfanzines von gestern und vorgestern, fortzuführen. Diesmal geht es um ein Heft, das zweifellos neben Uhl's "Clockwork Orange" eines der wichtigsten Szenepamphlete Mitte bzw. Ende der Achziger Jahre ...

  • Punkrock-Pranger

    OLDE YORK: same [7.1]

    B7-Markus [10]: Olschool Hardcore Granate, ohne Umschweife und direkt auf die Zwölf. Auch wenn wir die Kirche im Dorf lassen wollen, ist das für mich die volle Punktzahl im Sinne von jedem, der alte Schule HC sucht, braucht und hiermit findet! Dazu gibt es die ganze Nummer dann auch noch auf old school lim. Vinyl in gediegener Aufmachung mit Liebe zum Detail – yes! Rudy [7]: Traditioneller Oldschool-Hardcore aus New York City, authentisch, abwechslungsreich und energiegeladen, sowie zwei Coverversionen (Warzone/Kiling Time). Gute Scheibe, mit diesem HC kann sogar ich was anfangen. Kalkov [6.5]: 5 x NY-Harcore mit teilweise deutlichem Streetpunk-Einschlag. Zu den 3 eigenenSongs gesellen sich 1 Killing Time- und…

  • Punkrock-Pranger

    GENERATORS: last of the pariahs [7.25]

    Rudy [9]: The Generators sind eine der großartigsten Bands des Erdballs und können mich auch auf ihrem aktuellen Album überzeugen. Tolle Melodien, kraftvolle Songs und gute Texte machen ‚Last of the Pariahs‘ für mich zu einem der Top Ten Alben 2011. Paradise [9]: Erlesene Old School L.A. Punk-Einflüsse (ADOLESCENTS, SOCIAL D., BAD RELIGION) unter einen Hut gebracht und GENERATORS-like mit CLASH und U.S. Streetpunk verfeinert. Runde Sache, starkes Album. Bernieblitz [8]: Mit „You against You“ bietet die aktuelle Platte einen richtigen Hit, die restlichen Lieder bewegen sich auf gehobenem Niveau. Ich kann mich an keine wirklich schlechte Platte erinnern. Locke [8]: Das gute Stück ist schon eine Weile draußen, läuft…

  • Interviews

    Emma – Oi!Reka-Fanzine

    [aus #45] - Emma war zu keinem Interview in Sachen Skintonic/Skinup zu überreden, weil sie sich - so die Begründung - als eine von vielen Mitwirkenden nicht in den Vordergrund drängen wollte und das war ihr beim besten Willen auch nicht auszureden. Zumindest zum Oi!Reka durfte ich dann aber doch ein paar Fragen loswerden und so ganz lässt sich das ja eh nicht trennen. ...