Moloko Plus #46
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Moloko Plus #46

Oktober 2012
3,00 EUR zzgl. Porto
84 Seiten im A4-Zwischenformat

Für Abonnenten zusätzlich mit exklusivem "Best of 3RD GENERATION NATION"-Fanzine!

03
Gruß aus der KombüseVORWORTvon Torsten
04
Auf der Suche nach dem Sinn des LebensSMART ATTITUDEInterview von Kalkov
08
Aufgedeckt! Warum zwei Subkulturen nicht miteinander konntenPunx & Skins dividedHistory von Guido Kopp
10
Der BONECRUSHER-Report vol.2Story & Interview von Paradise
14
Never mind the Schwank - here'sRALF REAL SHOCK [2]Interview von Dirk LeBuzz
24
Wie ein 17jähriger Spitzbube zum gefährlichsten Verbrecher der Nachkriegsjahre wurdeWerner Gladow & seine StrolcheHistory von Torsten
28
The BoysInterview von Sandra
32
Aufstieg und Fall eines PlattenlabelsHelen of Oi! RecordsHistory von Sir Paulchen
46
Melbourne's CallingMARCHING ORDERSInterview von Boyer
50
MokomakaiDie Köpfe der AhnenHistory von Igor
54
This is Gypsy Rock'n'Roll!The Penny CocksInterview von Marc
58
Im Bett In der Garküche mitMISANDAOHomestory von Marcel
62
"Big Fish Stories" aus Surf City, Calif.The Crowd: Huntington Beach Punk, est 1979
Story & Interview von Paradise
66
Barmherzig wie der BeelzebubDer Punkrock Pranger25 Tonträger im Qualitätscheck
77
Acoustic Oi! from CanadaJENNY WOOInterview von Bezirk 7-Markus
80
Der Wessels-MörderDas Leben & Sterben des Albrecht "Ali" HöhlerBiographie von Torsten

Kommentare (53)Kommentar schreiben

 

Ehrlich gesagt, andere Nummern haben mir besser gefallen. Liegt halt immer daran, welche Themen oder Bands besprochen werden.

 

hat das schon jemand mitbekommen von der m+-crew??? http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=CzGQv2uHTP0#!

 

ab 5:00

 

Der Countdown läuft. Nur noch wenige Ausgaben bis das Moloko eingestellt wird. Trotzdem hat man sich entschieden, das Heft nicht mehr im Quadrat, sondern wieder im A5-Format heraus zu bringen. Nichts desto Trotz ist das Teil wieder vollgepackt mit Lesestoff, der die lesefreudige und an Hintergründen interessierte Skin- und Punkfraktion ansprechen dürfte.

Inhaltlich bleibt man sich dagegen treu, auch wenn mich die in dieser Ausgabe interviewten Bands, mit Ausnahme von THE BOYS, weniger interessieren als in den letzten Nummern. Gefesselt hat mich dagegen die Geschichte der Gladow-Bande – eine skrupellose Gemeinschaft Krimineller im Nachkriegs-Berlin die unter Leitung des gerade mal 17-jährigen Werner ‘Doktorchen’ Gladow als die als gefährlichste Verbrecherbande der damaligen Zeit in Erinnerung blieb.

Ebenfalls sehr aufschlussreich ist die Biographie des schwer tätowierten Mörders von Horst Wessel, die ebenfalls hier zu finden ist.

Apropos tätowiert: Wer schon immer mal etwas mehr über die Hautgemälde der Neuseeländischen Maori erfahren will, wird ebenfalls auf seine Kosten kommen.

Dann gibt es auch noch den zweiten Teil der 3rd Generation Nation-Dokumentation mit Ralf Real Shock und für alle Abonnenten liefert man dazu auch noch das in der letzten Ausgabe angekündigte ‘Best of’ besagten Fanzines als kopiertes Heftchen gratis mit dazu.

Auch wenn ich diesmal mit den Bandbefragungen weniger anfangen kann, muss ich dem Moloko mal wieder ein gutes Zeugnis ausstellen. Sprachlich und gestalterisch auf oberstem Niveau und mit gut recherchierten Artikeln ausgestattet, kann man hier wieder eine Menge lernen, bekommt viele Infos um die Ohren gehauen und wird dabei auch noch gut unterhalten.

Jap, das M+ erscheint eigenen Angaben zur Folge die letzten fünf Ausgaben wieder im langweiligen rechteckigen Format. Die Kohle, die man dabei für den Druck spart, investiert man liebe in schnieke Abo-Beilagen.
Na, da will ich meinen, dass mir das nur recht sein kann!

Dieses Mal handelt es sich dabei um ein "Best Of..." des 3rd Generation Nation-Fanzines, welches zu Beginn der Nullerjahre leider die Segel strich.

Im Moloko selbst findet auf zehn Seiten der zweite Teil des Interviews mit dem ehemaligen Macher Ralf statt.

Ähnlich lange der Artikel über das ewig schon eingestellte Skinhead-Label Helen Of Oi!, welches Knallchargen wie Pressure 28 oder Close Shave ein Zuhause gab.
Ein kurzes Statement von Schreiber Sir Paulchen gibt es dazu auch.

Um kurz bei schrägen Leuten zu bleiben, so habe ich das Gespräch mit der OI!-Liedermacherin Jenny Woo noch nicht gelesen, bin aber wirklich mal gespannt, was dabei rumkommt. Also ob mal nachgehakt wird, ob sie weiß, dass sie Labelmate von Flachzange Frankie Flame bei Randale Records ist.

Was ich aufgrund des späten Eintreffens in meiner Butze noch las, war das Interview mit Smart Attitude. Wie euch in den Mucke-Reviews auffallen wird, eine Kapelle, die mir richtig gut gefällt.

Schließlich aufzuzählen, was die #46 noch zu bieten hat, ist müßig. Denn nach dem Punkrock! ist das Moloko doch mit das lesenswerteste Fanzine.
Ähem, tja ... räusper.

 

Für Abonnenten liegt diesmal keine CD bei, sondern ein etwas kleiner als A5 ausgefallenes Heftchen mit Reprints des für manche legendären 3rd Generation Nation-Fanzines.

Die Reprints der alten Interviews/Stories mit/zu US BOMBS, Ronnie Biggs, THE STITCHES, oder Thunders-Biografin Nina Antonia sind auch über zehn Jahre nach Erscheinen immer noch lesenswert.

Im Moloko Plus selbst kommen SMART ATTITUDE aus Halle zu Wort, Bonecrusher werden mit einer langen Story gewürdigt, Ralf Real Shock vom 3GB (siehe oben) zum Hier und Jetzt befragt, THE BOYS standen Rede und Antwort, und dann gibt es nochmal Vergangenheitsbewältigung mit einem Interview zum längst vergessenen Helen Of Oi!-Label, das die Skinheadszene der 90er prägte.
Sehr detailliert, sehr lang.

Auch lesenswert, neben den diversen Nicht-Musik-Artikeln (unter anderem über Albrecht "Ali" Höhler, den Mörder von Horst Wessel), ist der Bericht über die Chinapunks MISANDAO und dass mit Jenny Woo aus Kanada, eine der wenigen Skinhead-Musikerinnen zu Wort kommen, finde ich sehr gut.

Wie immer ein vielfältiges, liebevoll gemachtes Heft für den "inneren Zirkel".

 

Torsten ändert 4 Ausgaben vor Einstellung des Fanzines das Heftformat und freut sich darüber, dass viele Neu-AbonnentInnen gewonnen werden konnten, da sich das Konzept, ausschließlich für diese Klientel Extras beizulegen, bewährt hat.

Nachdem in der vorangegangenen Ausgabe das Skintonic Fanzine dokumentiert und im Nachdruck beigelegt wurde, folgt nun das exklusive Special zum 3rd Generation Fanzine, ein Best of, zusammengestellt/layoutet von Editor Ralf Real Shock, der im 2. Teil des ausführlichen Gespräches auf 10 Seiten einen Rückblick auf sein Fanzine wirft und sehr viele Details widergibt, auch im Hinblick und im Zusammenhang darauf, wie sich Punk verändert hat (“ich finde es bemitleidenswert(…)es ist zu einem unübersehbaren Wander-Ziurkus ausgeufert”).

Ralf resümiert das Fanzine-Ende mit dem Umstand, dass er zu keinem Zeitpunkt Kompromisse eingehen wollte.
Kompromisslos ist auch sein Musikgeschmack, der sich ausschließlich auf 77er Punkrock orientiert.
Kein Wunder, war das 3rd Generation doch ein Support an eben dieses, aber auch vor allem an den Orange County Song geprägtes Genre.

SMART ATTITUDE verfolgen einen anderen Weg, als Oi-Klischees wie Ficken/Saufen-Texte zu schreiben und geben sich smart, witzig, dilettantisch, aber nicht platt, Tom zieht Parallelen zu Hip Hop und Punk und erklärt seine Vorliebe für Vinyl und DIY.

Dass Punx und Skins nicht zusammenpassen/gehören dokumentiert ein alter STOMP-Fanzineartikel aus dem Jahre 1983, der beweist, wie sehr sich NeoNazis an Parteistrukturen anbiedern und ihre Außendarstellung und Attitüde als Provokation umdeuten.

Torsten hat ja schon länger ein Faible für Underdogs, größtenteils Schicksale aus dem sportlichen Bereich. In dieser Ausgabe widmet er einen Bericht über Werner Gladow, ein Westberliner “Gangster”, der mit einer Bande im Stile von Al Capone Karriere in den frühen Nachkriegsjahren machte und die Ost- wie Westbertliner Polizei in Bewegung hielt.
In beiden Berliner Stadthälften mehrten sich unaufgeklärte Raubüberfälle à la Chikago. Die Verbrecher wussten von der Spaltung der Polizei zu profitieren.
Vor Beginn seiner Verbrecherlaufbahn hatte “Doktorchen” zusammen mit seinem gleichaltrigen und gleichgearteten Freund Werner Papke die Memoiren eines Al-Capone-Mannes “Ein Mensch wird Verbrecher” studiert und wollten “eine echte Gang aufziehen, von der einmal ganz Berlin sprechen soll.”

Der andere Underdog-Artikel skizziert die Umstände und den Tathergang des Horst Wessel-Mörders, Albrecht Höhler.
Horst Wessel wurde nach seinem Tod von der NSDAP zum Märtyrer hochstilisiert und zu Propagandazwecken bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet.

Ausgeschlachtet wird auch das Helen of Oi-Label, Sir Paulchen resümiert über das Oi-Label und benennt kritiklos dieses neben den extrem rechten Label DIM RECORDS und WALZWERK als die ersten, die OI-relevante Scheiben veröffentlichten/vertrieben. ULTIMA THULE? Ich bleib daheim!

Gesamteindruck: Bevor das Printmedium M+ eingestellt wird, läuft Torsten und die Reaktion zu Hochform auf. Trotz der konsequenten unpolitischen Ausrichtung und der kontrovers diskutierten Meinung, ob Punk und Skin united sind, sein dürfen, lässt er lieber einen alten Artikel “antworten” und re-united ungeachtet dessen alte und neue Punk-, Skinbands für den Inhalt einer Ausgabe.

Das Konzept klingt dann auch wie in einem alten SHAM 96 oder ANGELIC UPSTARTS-Song, die im Konsens Spaß, Fußball, Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Gewalt thematisierten.
Das scheint der M+ Gefolgschaft zu gefallen und verhilft dem Fanzine zu Popularität.

Torsten vermeidet es, zu polarisieren, dennoch limitiert sich das M+ selbst, vermeidet Torsten doch die Politik-Diskussion und die damit verbundenen Spannungen, die ein Fanzine -meiner Meinung nach- aufbauen und entwickeln sollte.

 

Nabend der Herr,
wollt dir und deiner Mannschaft mal nen Lob zuschustern - die #46 ist großartig geworden. Der Inhalt is mir zu 100% auf's Leib geschneidert. Daumen ganz weit nach oben.

 

Frechheit! Wieder nur Interessantes, Sympathisches und Kurzweiliges zu lesen, in wieder stilsicherer Aufmachung, aber nicht mehr quadratisch, sondern in einem größeren A5-Format.

En detail: die Ralf Realshock-Story geht weiter (Abonennten haben sogar ein "Best Of"-3rd Generation Nation als A5er dabei!), "Smart Attitude" sind ausgesprochen sympathisch, the Boys überraschen mich positiv und "Punks & Skins divided" gereichte mir zum Amusement deluxe, und auch der Horst Wessel-Mörder ist nicht nur für Antifa-Aktivisten äußerst lesenswert, sehr gut.

Wo, wenn nicht hier kriegt man sowas zu lesen...

Nur noch vier Ausgaben. Was für ein wunderbares Heft, das Moloko wird mir fehlen.

Das Moloko Plus wird 2014 mit der Ausgabe von Nummer 50 seine Printausgabe einstellen. Die Macher des Zines haben sich wohl vorgenommen, auf der Zielgeraden noch mal so richtig Gas zu geben, um eine Ausgabe besser als die nächste zu gestalten.

Neu an der Nummer #46 ist das Format. Weg vom eigenwilligem Quaderformat hin zum praktischerem Din A5 Format. In erster Linie stand für die Moloko Crew der Kostenfaktor im Vordergrund, nicht irgendwelche Wünsche der Leser. Diese sollen Ihre Meinung dazu kundtun auf der Homepage vom Moloko.

Das Frontcover ziert ein Bild der Band Smart Attitude aus Halle, welche ich rein optisch in der Skinheadecke unterbringen würde, die aber nach eigenen Angaben Punkrock spielen. Ich glaube es lohnt sich der Band mal Gehör zu schenken.

Der Höhepunkt des Heftes ist der zweite Teil des Interviews mit Ralf Real Shock, der sich als angenehmer Interviewpartner entpuppt, der die Fragen mehr als ausführlich beantwortet.
Sein Fanzine 3rd Generatio Nation habe ich damals verschlungen.
So wurden mir neue musikalische Horizonte eröffnet, egal ob US Bombs, Pushers, The Stitches oder Bonecrusher, ohne dem 3rd Generation Nation wären diese Bands sang- und klanglos an mit vorübergerauscht.

So bekomme ich den Bogen zum zweiten Teil Bonecrusher Reports, in dem der Werdegang und sämtliche Scheiben, die ich (fast) alle habe, vorgestellt. Ich kann mich nicht erinnern, von Bonecrusher überhaupt eine schlechte Scheibe gehört zu haben.

Ebenfalls sehr umfangreich und bestens recherchiert ist die Vorstellung des Helen Of Oi! Labels, welches in den 90ern eine ganz gewichtige Rolle in der OI! Szene spielte und mit das grösste und beste OI! Label war.
Nach einem Besitzerwechsel Ende der 90er Jahre, versank das Label, inzwischen kaum mehr beachtet, in der Versenkung.
Ein Wahnsinn, wieviel Arbeit sich das MP mit der Aufarbeitung der Veröffentlichungen von HoO gemacht hat, hier wird fast jeder Tonträger genau vorgestellt. Respekt!!!!

Mein Interesse hatte auch die Vorstellung zweier Bands bekommen, zum einen Pennycocks aus Barcelona und Marching Orders aus Australien.
Die Debutscheibe der Pennycocks lief wochenlang bei mir hoch & runter, und die Songs von Marching Orders waren bisher auch alle erstklassig.

Im Punkrock Pranger werden so viele Scheiben besprochen, die sich in meiner Sammlung tummeln, das man fast, aber nur fast von einem identischen Musikgeschmack sprechen kann.
Warum die Scheiben der Harrington Saints und Cracks & Scars sich nicht im vorderen Wertungsbereich tummeln, lässt mich fast „Skandal!“ rufen. Aber Geschmäcker sind eben verschieden…

Es gibt noch so viel mehr zu lesen, das alles zu besprechen würde hier den Rahmen sprengen. Die neue Ausgabe vom MP besticht wieder durch eine brilliante Band- und Themenauswahl, hier sind Überzeugungstäter am Werke! 1

 

Ein paar Worte zum aktuellen M+.
Das neue Format gefällt mir auf jeden Fall besser als das quadratische, alte. Layout wie immer super.
Gefreut habe ich mich persönlich über den Artikel übers HOO-Label und das Marching Orders Interview.
Ist wieder relativ Oi!-lastig, was mir ganz gut gefällt, da gab's durchaus auch andere Ausgaben, wo ich dachte "Wat soll ich denn damit?".
Ein wenig zu langatmig finde ich das Interview mit R. Real Shock und auch die eine oder andere Rezension im Punkrock Pranger könnte ruhig etwas kürzer ausfallen. Aus rein subjektiver Sicht, hätte man sich Jenny Woo schenken können. Für mich ein Rätsel, was die Leute daran finden.
Aber egal, klasse Ausgaben (wie fast immer) und mit einem lachenden und einem weinenden Auge erwarte ich die letzten vier Ausgaben. Was folgt dann? Große Leere? Oder schafft es vielleicht ein anderes Fanzine ähnlich glamurös zu werden?

 

Das Moloko+ ist, muss ich sagen - und zwar ganz ohne zu schleimen - wie immer, gelungen!

Das neue Format wirkt zwar nicht ganz so exqisit wie das alte, ist im Handling aber besser - ein guter Kompromiss zwischen A5 und A4.

Von der Textmenge komme ich neben der Arbeit kaum dazu, dass komplette Heft durchzulesen - mehr Umfang muss nicht sein, jedenfalls nicht bis einschließlich zu der #49.

Sehr gut gefallen haben mir die beiden historischen Artikel über den Lümmel aus Berlin und den Horst-Wessel-Mörder und von den Oi!-spezifischen Sachen das Jenny Woo Interview. Etwas zu kurz fand ich den Punx & Skins divided Artikel.
Gut recherchierte Artikel über die Szene in den 80ern bzw. "Veteranenstories" gehören für mich immer zu den Highlights. Da bietet das Moloko+ ja generell viel.

Was mir fehlt, sind die kleinen persönlichen Geschichten von Dir und Deinen Mitstreitern, die sich vorne im Editorial (wieder) gut machen würden. Eine Prise (authentisches) Rotzlöffeltum könnte noch hinzukommen - aber bloß nicht zwanghaft.

Da warten auch noch viele Artikel, die ich bis jetzt leider nur überfliegen konnte, die aber schon im ersten Anlesen mein Interesse (Helen of Oi!, The Boys.... etc. pp.) geweckt haben.

Die Gimmicks kommen immer gut. Wer braucht da die Yps-Neuauflage?

Kurz: Die Aboverlängerung hat sich gelohnt. Dafür einfach mal: Danke!

 

wun-der-bar.
wun-der-bar.
das heft im neuen format lohnt sich nach wie vor und die cd beilage----könnte man so glatt verkaufen statt als gratisbeilage unters volk zu werfen.
wenn das letzte moloko gelesen wurde und die letzte compilation durchgehört ist, dann werdet ihr feststellen dass im ox nichts über oi! steht.
da kann der walkenhorst noch so viele scheiben besprechen und noch so viele amerikanische pykniker interviewen.
torsten is the godfather of fanzine-macher.
und schalke wird meister!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

CD Beilage??? Wo ist denn meine???

 

und wo ist meine? wobei ich derzeit eh keine zeit für habe (außer die wenigen minuten auf dem pott)

 

wie alle zines, so lebt auch das moloko für mich persönlich nun mal durch kolumnen so richtig auf.
gerade das moloko - André, der liebenswerte, sich selber auf die schippe nehmende "looser" von nebenan - Paradise mit seinen unnachahmlichen nerdcharme gedanken zum weltgeschehen und nicht zuletzt Onkelchen, die allzeit offene redaktionshose.
dies alles hab´ ich doch schon schmerzlich vermisst.
pranger is´ auch nett gemeint, aber zum ende wirkt´s ein wenig mit der heißen nadel gestrickt.
der inhalt insgesamt natürlich gelungen, wenngleich alles in allem zum teil etwas langatmig.
fazit - jammern auf hohem niveau, das moloko ist DIE pflichtinstitution im fanzineland.

 

An das neue Format musste sich mein Auge erst gewöhnen und ich bin überrascht, wie schnell es das tat! Muss wohl am liebevoll gestaltenten Vintage-Artwork liegen (Torsten denkt sich hier jedes Mal was Neues aus und ich bin immer wieder begeistert)...

Wenn mich nicht alles täuscht, ist die neue Ausgabe auch etwas dicker geraten, hat also mehr Lesestoff. Umso erschreckender, dass der Feuilletonteil der Schere zum Opfer gefallen ist! Warum eigentlich? Die persönlichen Geschichtchen waren oft überaus amüsant und ein guter Kontrast zum musikspezifischen Inhalt. Gleiches gilt für Torstens Antihelden-Kurzbiografien. Davon sind 2 im Heft, beide gut geschrieben, informativ und ausgesprochen kurzweilig – Für mich sogar die Highlights dieser Ausgabe (Liegt vermutlich aber auch daran, dass DAS Überhighlight diesmal tatsächlich fehlt)!
Der Maori-Artikel dagegen ist etwas langatmig geraten, da hätte man gut und gerne die 2 (?) Vorwörter und Infos am Ende rauskürzen können und es wäre trotzdem alles gesagt gewesen.

Zur Musik: Bonecrusher immer wieder gut, Ralf Real Shock im 2. Teil sympathischer & informativer als in der #45 (die Schriftgröße der Fanzinebeilage ist echt hart!), The Boys sehr gut & interessant (Keine Frage zu den Mattless Boys? - Deren Album war echt gut! Warum ist Matt nun wieder dabei?), Helen of Oi!-Records ein großartiger Überblick (Paulchen, die Burst Out-CD hat es doch in Dtl gegeben, ich hatte die mal bei irgendnem Punk-Mailorder geordert.), The Croud liest sich fantastisch (Band kannte ich noch nicht) und mit Smart Attitude, Marching Orders & Penny Cocks wurden ein paar sehr gute aktuelle Bands interviewt. MiSanDao habe ich dieses Jahr beim Spirit gesehen und ich bin überrascht, wie die sich musikalisch weiterentwickelt haben! Mit Jenny Woo kann ich wenig bis gar nicht anfangen, das Interview ist saulangweilig (allerdings gab es mal eines im Oi! The Print, in dem sie wesentlich sympathischer und weniger püppchenhaft rüberkam).

Zuletzt der Pranger: Sehr informativ und die Rangordnung macht für mich durchaus Sinn! Pikes wieder überraschend auf Platz 1, dicht dahinter die Penny Cocks, dann Gimp Fist/ Last Rough Cause, Bonecrusher... Und The Decline! immerhin auf Platz 6 – Großartiges Debütalbum!
Dennoch: Der Pranger in dieser neuen Form ist mir beinahe schon zu informativ! Zu wertvoll ist das Papier, auf dem er gedruckt ist. Dann lieber 4, 5 Bands mehr und ein paar weniger Zeilen. Bei Bedarf kann ja zusätzlich die Homepage zu Rate gezogen werden. Oder?

 

das meiste ist schon gesagt..
dennoch will ich paar inhalte mit eigenen worten bemängeln (fängt ja gut an...wat war das für ein einleitender satz? und ich will jetzt wirklich das moloko kritisieren? ja will ich..)
cover: fande ich anfangs voll öde,aber je länger es auf dem kloboden rumliegt entdecke ich den stil,den charme den es versprüht,und das meine ich nicht ironisch.
aber wen interessiert wirklich das cover oder heftformat?
der inhalt,liebe moloko schreiber..
WO SIND DIE VON MIR GELIEBTEN VORWÖRTER ÜBER GOTT;ALLAH UND DIE WELT?
schade,ein ox ohne vorwörter würde ich zb. nicht mehr abonieren..
somit gleich die verbindung hergestellt: im neuen ox ist ein hammer interessantes interview mit aggressive rockproduktion drinne..
und genau sowas fehlt diesmal im moloko,ein interview,eine story,ein vorwort (ja,is jut...einmal musste ich halt noch..) was nachhaltig in erinnerung bleibt!

einzig und allein der misando bericht ist hängengeblieben. zum "kiffen" hatte sich ja wer beschwert: auch nicht meine welt,aber 10 chinesen mit dem kontrabaß in einem scheiß system das vorzuhalten,um ihnen das "skinhead-sein" abzusprechen... da könnte ich mich glatt drüber aufregen!

"punx und skins.." schliesse ich mich einem vorredner an: hatte interesse geweckt..und zum schluss fragt man sich dann doch..was sollte das jetzt? schade. aber torsten,wie wäre es damit: die schlechtesten GEMALTEN skinhead cover/spuckis,et c. mal abzubilden? dieser löwe..genial! kann dir etliche solcher zeichnungen zukommen lassen.. war immer ein freund davon (zwischen fremdscham und "kunst" verständnis ;)

smart attitude: symphatisch

bonecrusher: geile band,aber völlig uninteressanter report,außer die walzwerk erwähnung.. frage mich wie sie mit walzwerk hier fuß fassen konnten (also 3rd generation,knock out...)

ralf real shock: gut,aber zu lang(wie der platten pranger!) dennoch super zug die zine beilage vom 3rd g.

bei the boys las man mal wieder,wie begeistert und dankbar oft bands aus dem ausland den toten hosen sind. neben tausend peinlichen dingen der hosen machen sie nämlich wirklich immer noch viel im subkulturellen bereich. (aua!..wer hat da mit bier nach mir geworfen??)

helen of oi: ging voll an mir vorbei was für geile scheiben da rausgekommen sind (bin kein sammler-fetischist). habe fast "alle",war mir aber nie bewusst das es dem label zu verdanken war.. daher: interessant!

köpfe der ahnen: link zu wikipedia hätte gereicht..

jenny woo: nicht meine lieblingsmusik,finde aber übel "titten-bonus" zu schreiben. das ist echt platt und (hätte nie gedacht das mal als argumentation zu nutzen:) billiger sexismus!

der rest..
ist schon nett,und man kann ja nichts interessantes aus nem interview machen,wenn die antworten auch eher "belanglos" sind...

für das moloko niveau(!!!!) als ganzes: eher eine schwächere ausgabe.

aber immer noch eine kaufempfehlung ;)

der bussi

 

Ich spreche niemanden das Skinheadsein ab, habe lediglich die Kollision mit meinem Selbstverständnis dieses Kultes erwähnt. Kiffen, sich irgendeine Scheiße durch die Nase ziehen oder sich die Adern mit irgendeinem Mist durchzublasen widerspricht eben all dem was ich damit verbinde. Das ist heutzutage eine scheinbar eine subjektive Sicht der Dinge, war aber in den Tagen, als zu diesem Spaß gestoßen bin allgemeiner Konsens.

Und der Titten Bonus ist in dieser Testosterongetränkten Männerumgebung doch kein Geheimnis sondern Realität. Den Sexismusvorwurf kann ich nur belächeln, hab aber auch die EMMA nicht im Abo, vielleicht wäre ich dann sensibler und näher dran an Alice Schwarzer. Mir war aber nicht bewusst, dass Gender Studies zu den Steckenpferden des Moloko+ oder (bei diesem Beitrag im Speziellen) der Oi! Musik im Allgemeinen gehören.

 

tittentittentitten!
ja,auch ich mag die dinger,je größer,um so besser!

was ist/sind gender studies?

zum kiffen hatte ich mich auch dahingehend geäußert,das es nicht meine welt ist,und ich es auch als "allgemeinen konsens" kenne,das es verpönt ist.
nasen ziehen,spritzen.. nun,da war jetzt aber überhaupt nicht die rede von..
finde nur immer noch,das wenn man in einem beschissenen system wie in china lebt es bestimmt schön ist da mal intensiver "abzuschalten" ;)

ps: torsten, ne cd beilage würde ich auch gern haben.. dann nehme ich auch ein paar kritikpunkte wieder zurück hehehehe..

 

Ich finde die aktuelle Ausgabe nicht so wirklich interessant. Bin aber auch noch nicht ganz durch. Ganz KONSTRUKTIV die Kritik, wa?

Na jedenfalls hat mich die Skin Up Sache weit mehr interessiert als z.b. die Helen of Oi Aufzählung.

OK Ralf Real Shock und Misandao sind sehr interessant. Wie glaubwürdig ist das denn, dass die ZUFÄLLIG im Imbis getroffen wurden in so ner riesigen Stadt?

 

hi mitja,
dass wir misandao in peking zufällig in ihrem restaurant getroffen haben, klingt natürlich überhaupt nicht glaubwürdig. stimmt aber.
marcel

 

Betr. Kolumne aus dem letzten Moloko Plus "Warum Punks und Skins..."

Label-Sklave für Punkrock / HC über Ska bis zu Folk sucht seit 29 Jahren (!!!) verzweifelt den Namen einer (vermutlich) Mönchengladbacher Oi-Band, die auf dem
1. Gelsenkirchener Pogo Festival 1983 den Smash-Hit "Fussball und Bier" gespielt hat.
Wahrscheinlich hat sich die Band kurz darauf wieder aufgelöst und / oder den Style gewechselt. Wer weiss was?
Jacho / Destiny

 

Hey Jacho, das könnten vieleicht die "Sexteens" gewesen sein, die waren um diese Zeit bis ca 86 unter diesen Namen aktiv. Die haben unter anderen auch 86 in Übach Palenberg mit Vortex und Bodychecks zusammen gespielt. Im früh 80er M´gladbacher Punk/Oi! Fanzine "Rude Boys Revenge" (nicht Bootboys Revenge) gab es auch mal ein Interview mit denen. An ein Demotape kann ich mich auch noch erinnern, habe es aber nicht mehr.

 

So ich bin jetzt auch ein bisschen tiefer in die Materie eingestiegen.
Das Smart Attitude Interview ist gut, und es ist irgendwie schön zu sehen, dass eine doch eher unbekannt Band diesen Platz und auch das Cover bekommt!

"Punks&Skins Divided" liest sich erstmal gut, nur hört dann so plötzlich auf, und lässt einen mit einem Fragezeichen übern Kopf im Dunklen stehen. Was will der Artikel bewirken bzw. wo ist die Pointe?

Bonecrusherreport Teil 2 ist wie die Band top und fügt sich toll zum ersten Teil.

Ralpf Real Shock geht leider wie beim ersten Teil total an mir vorbei, bin ich wohl zu jung für.

Werner und seine Strolche: großes Kino, toller Beitrag, vom ersten bis zum letzten Satz gut geschrieben und interessant.

The Boys: noch nicht gelesen.

Helen Of Oi!: Eine weitere Top Story, sowas geht eben in der Qualität nur im M+

Marching Orders: Band bestätigt ihre sympathische Art die man aus der Musik raushört.

Die Ahnen Köpfe: hab ich mir gespart, finde ich immer total langweilig dieses Ethno-Tattoo-Zeugs.

Penny Cocks: gute Scheibe, gute Band, gutes Interview. Da stimmt alles.

Misando: ich finde die Band ätzend, und dass gekifft und damit kokettiert wird widerspricht absolut meinem Grundverständnis vom Skinheadkult. Tolle Story um sich nochmal vor Augen zu halten, was man nicht braucht!

Jenny Woo: Wie bereits erwähnt komme ich nicht hinter das Geheimnis dieser Frau. Es scheint wohl wirklich die Tatsache der Titten zu sein. Das Interview ist super langweilig und die Story des Mädchen (wahlweise) Jungen, das schon immer anders war, und deshalb vom Punk zum Skinheadmädchen wurde ist ebenso ausgelutscht (selbst wenns wahr ist, interessiert es doch keine Sau).

Pranger: gut aber teilweise zu langatmig, aber Auswahl der Platten ist ziemlich gut und breitgefächert.

Den Rest hab ich noch nicht gelesen. Fazit bis jetzt: viel Licht, ein wenig Schatten (natürlich ganz subjektiv)

 

Habe das Heft jetzt mal genauer inspiziert und auch schon mit dem Pranger angefangen. Ist ganz schön viel drin und das Meiste (Pennycocks, Bonecrusher, Boys und die mir unter "Crowd" bekannten Croud) wirkt interessant, auch wenn für mich nichts dabei ist, auf das ich mich sofort stürzen würde, aber das heißt noch nicht viel. Auf den Helen of Oi!-Report bin ich gespannt und ich stelle anhand der Coverabbildungen fest, dass ich doch etliche von deren alten Scheiben besitze.

Was mich allerdings stört ist die Optik: komprimierte Buchstabenwüsten auf grauem Untergrund, dazu Illustrationen in dunkelgrau-grau, das lädt nicht gerade zum Lesen ein.
Du merkst: alte Leute tun sich schwer mit Veränderungen und letztendlich zählen ohnehin nur die inneren Werte!

Achja - das Cover find ich immer noch dröge, und dadurch passt es irgendwie schon wieder zum Layout, harhar...

 

... "Buchstabenwüsten auf grauem Untergrund, dazu Illustrationen in dunkelgrau-grau" ...

Weia, hoffentlich kriegt OireSzene keinen Wind davon. Mehr Grauzone geht nicht...

 

vielen dank für die schwarte. lustigerweise ist auf dem cover mal eine band aus halle.auch wenn halle immer im schatten von berlin und leipzig war und ist, so gab es doch bis vor ein paar jahren eine recht vitale punk und hardcoreszene.
leider werden die noch nicht mal angeschnitten im interview,das mag an der art und weise der interviewführung liegen, setzt aber den fokus eben nur auf die band.
ich mag es schon, wenn für außenstehende mal das musikalische umfeld,was ja auch unbewusst prägend ist,beleuchtet wird.
aber wahrscheinlich ist der altersunterschied zwischen band und mir auch zu groß um gewisse bands gesehen zu haben und somit auch über sie schreiben zu können.

ansonsten musste ich über ralf real schock schmunzeln,er wurde ja schon zu lebzeiten des heftes für seinen starrsinn belächelt. respekt trotzdem.

da ich ja ein paar jahre moloko pause hatte kann ich mit ein wenig abstand sagen,dass mir der durchweg lockere schreibstil bestens gefällt.vielen dank dafür und grüsse aus berlin

 

kurz vor dem interview für's m+ gab's schon eins für den lockenkopf, in eben jenem wurde die derzeitige musikalische situation in halle von mir zuminest angeschnitten. insofern lässt sich die - völlig legitime - interviewführung von kalkov erklären, der weder die gleichen fragen noch die sich daraus ergebenden gleichen antworten für's m+ haben wollte.

außerdem: im grunde ging es ja auch vor allem um uns, sprich: smart attitude. nicht um halle und die hardcore-szene. geprägt hat mich jedenfalls nämlich keine der halleschen bands, weder aktuelle noch vergangene. kein affront, aber das interview sollte einfach kein szeneüberblick sein.

 

ich muss aber auch nicht ein anderes fanzine lesen um den komplexen interview überblick zu bekommen. am anfang des interviews mal eine kurze übersicht zu geben wo die band herkommt und was es noch so gibt oder gab kann ja für außenstehende interessant sein. man sozialisiert sich ja nicht auf dem mond.
so long..

 

musst du nicht, das stimmt. genauso wenig wie ich - wenn es um meine band geht - zwanghaft bezüge zu anderen bands, die mit unserer musikalischen sozialisation rein gar nichts zu tun haben, sondern nur zufällig aus der gleichen stadt kommen, herstellen muss.

ich kann dein interesse nachvollziehen, und es wäre schön, wenn jemand die subkulturelle szene von halle und umgebung mal ausarbeiten würde, keine frage.

das sollte dann allerdings einfach über ein oberflächliches name-dropping hinausgehen, was es wegen des oben genannten punktes nun mal wäre.

zumal es für unseren sound egal ist, dass wir aus halle kommen, auch wenn es hier - meines wissens - keine weitere band gibt, die so klingt wie wir.

ich würde es auch gar nicht so eng sehen, denn das wird ja - hoffentlich - nicht unser letztes interview sein, und somit wäre für die zukunft ja noch genug gesprächsstoff da, ohne in ständiges wiederkäuen des gleichen frage-antwort-spieles zu verfallen.

 

Auch wenn ich nicht mit allem konform gehe (in irgendeinem Reisebericht waren irgendwelche kruden Drogenstories, das stieß mir sauer auf, hab es aber gerade nicht mehr richtig aufm Schirm), waren doch in den letzten Ausgaben einige Highlights dabei, die das Abo absolut rechtfertigen (und damit meine ich jetzt nicht nur die gelungenen Gimmicks).

In diesem Sinne freue ich mich auf die nächsten Ausgaben und bin vor allem gespannt, wie die finale Ausgabe daher kommen wird.

Achja: ich finde den Wechsel aufs klassische A5-Format übrigens begrüßenswert, da das Heft so doch etwas handlicher ist, wenn man gerade mal
nicht zum Lesen am Tisch sitzt.

 

Danke schön für's neue Moloko +. Beschäftige mich damit nun auch schon die letzten paar Stündchen (u.a. Ralf Real Shock, The Boys, und ausführliches Durchblättern - freu mich schon auf Helen of Oi und auch den Ali Höhler) und es ist einfach schön.

 

nach dem ersten durchblättern sieht die neue Nummer super aus. Den Pranger hab ich mir teilweise gegeben, ist etwas zu langatmig ausgefallen. Besser fände ich persönlich mehr, aber dafür kürzere Meinungen zum jeweiligen Tonträger. Den Rest werde ich mir jetzt jeden Morgen nach und nach geben.

Ach und was alle an dieser Jenny Woo finden entzieht sich mir komplett. Die Musik auf den bekannten Video Plattformen ist ganz schrecklich. Richtig gut finde ich deswegen wie Torsten es geschafft hat ihre Frisur noch lächerlicher aussehen zu lassen... hähä

 

"Ach und was alle an dieser Jenny Woo finden entzieht sich mir komplett. Die Musik auf den bekannten Video Plattformen ist ganz schrecklich."

Richtig, richtig und nochmals richtig!

 

es ist die süße verpackung. mehr nicht.

 

So wie bei Deadline. Wenigstens spricht von denen niemand mehr.

 

Deadline waren aber nicht die schlechtesten

 

Ich bin entsetzt!! Wieder nur Interessantes, Sympathisches und Kurzweiliges zu lesen, in besonders lesefreundlicher und stilsicherer Aufmachung... DAS werde ich auch anderer Stelle anzumerken wissen! Frechheit. Wenn das der Führer wüsste...
En detail: "Smart Attitude" sind mir ausgesprochen sympathisch, und "Punx & Skins divided" gereichte mir zum Amusement deluxe, den Satz werde ich mir mal bei Gelegenheit aufs T-Shirt kritzeln und beim nächsten Hart&Schäbbich (äh?) anziehen, so wie Wombel sein "Fuck Ska, Gimme Oi"-Shirt beim Ska-Festival in Potsdam damals. Obwohl, besser nur unter moralisch gefestigten Bekannten mit Humor. Letzterer fällt ja bekanntlich zunehmend dem Spardiktat unserer erfolgreichen Wachstumsgesellschaftsordnung zum Opfer.
Den Horst Wessel Mörder fand ich auch sehr gut. Wo wenn nicht hier kriegt man sowas zu lesen. Das Moloko wird mir fehlen. Ich fordere mit Nachdruck lebenslänglich für das kleine Schmierblatt aus Dorsten!

Nuff said. Werde mich nun mal an die Intelligenztest-Rechenaufgabe begeben... (Mann Torsten... erst Lesen, dann Schreiben, jetzt auch noch Rechnen... verdammt, ich bin doch Skinhead!!)

 

Propagandaminister: wow, Du kennst noch den legendären Wombel aus Hagen? Und seinen kongenialen Widerpart Leffe? Und das T-Shirt: was haben wir gelacht ... ! Wer auch immer Du bist: Gruß!

 

Die "Historischen" Berichte haben mir sehr gut gefallen, sind aber zu langatmig.
Wenn man kein HardcoreFan des einzelnen Thema ist, dann wird das schon sehr detailverliebt.
Berichte über neue Bands wie SmartAttitude sowie die Plattenkritiken gefallen mir sehr gut.

Also zusammengefasst, auf den Punkt in der Paperform und extra lang auf der Homepage für den "Nerd"...

 

Dann will ich mal ein paar Gedanken zur neuen Ausgabe schreiben. Format top, besser als quadratisch. Layout auch sehr gut, mußte mir aber erst den dunklen Hintergrund schön saufen.

Breit gefächerter Inhalt, aber trotzdem eher oi!-lastig, das gefällt schon mal! Das Geilste am M+ sind immer die historischen Berichte, damit ist das Heft reich gesegnet, auch da, wo man es gar nicht vermutet (Boys). Am besten natürlich HoO, schön, daß das nicht in 3 Teile gesplittet wurde. Wichtiges Label und richtig, daß das in aller Ausführlichkeit abgehandelt wurde. Obwohl mir releativ schnell die Lust am Sammeln verging damals, zuviel Mist, zuviele Schnellschüsse, aber auch hier richtig und gut beschrieben.

Paradises Storys lese ich auch immer gerne, aber ein paar weniger Anglizismen würden mir das Verstehen erleichtern. Manche sätze muss ich dreimal lesen, um sie zu verstehen (manchmal muss man fragen... haha)
Die Looserstorys frischen die Nummer gut auf. Beide passt gut rein, Gladow hätte aber etwas kompakter sein können oder spannender geschrieben. Höhler geil, nicht zuletzt wegen den witzigen Unterwelt-Details der 20er Jahre (Titten-Erni, haha). Ist das ausgedacht oder echt recherchiert?

Ansonsten auch übern Strich: Misandao und und die kleine Einweisung über die Maori-Denke und -riten.
Beim Pranger bin ich mir nicht sicher, welche Art besser ist, die kompakte wie früher oder die jetzige. Vielleicht ein Zwischending aus beidem, in dieser Form ist es manchmal etwas langatmig.

Einziges Manko ist Real Shock, nichts gegen sein Zine, auch ich habe Bands wie die US BOMBS erst durch sein Fanzine kennen und lieben gelernt. Aber 17 Seiten Interview (mit 1. Teil in der 45) sind trotzdem zuviel. Abgesehen davon ist die Fanzinebeilage wieder eine super Idee. Die werde ich mir am Wochenende zur Brust nehmen und in Erinnerungen schwelgen. Vielleicht sehe ich ja manche Kommentare da drin heute in einem anderen Licht. Damals war mir Ralfs Zine auf Dauer zu eindimensional. Jede Band hatte die gleiche Attitüde und deshalb klang auch jedes Interview gleich. Aber das gehört eigentlich nicht hier hin.

Auf alle Fälle eine klasse Nummer und ich bin traurig, daß die Tage des M+ gezählt sind.

 

# 47 Gefällt wie immer, vor allem die Bonecrusher Fortsetzung!

 

Du hast schon die Nummer 47? Respekt!

 

Klasse Ausgabe, klasse abwechselungsreiche Artikeln und überhaupt gibt es nichts zu meckern! Einzig der Umstand das Monsieur Torsten zur #50 die Segel streichen möchte, habe ich immer noch nicht verkraftet...

Ich hoffe Dein Leben wird danach grau, trist und todsterbenslangweilig!

 

du meinst, so grau und trist wie die optik dieser nummer? das wünsche ich ihm wirklich nicht ;)

 

Wenn dus bunt haben willst, musst du das OX lesen

 

dann musst du aber Inhalte wie "THE HIRSCH EFFECT" in Kauf nehmen...

 

Hab mir die 7" aufgrund der Story mal bestellt. Gefällt tatsächlich. Sogar sehr gut.
Nächstes Mal dürfen es aber ruhig mehr Songs sein und die Quali der Aufnahme `n Ticken besser. Klang streckenweis arg abenteuerlich.

 

welche 7"'?

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