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Moloko Party in Dresden, 12.2008

Dezember 2008 – Dreden dreht durch

Was im November 2007 in Bocholt noch als kleines Wohnzimmerevent firmierte, avanvierte dieses Jahr Dank Shoemakers-Lockes unermüdlichen Einsatz zu einer riesigen, grandiosen Sause! Und weil uns die Moloko-Party in Dresden einfach ein rundum perfektes Wochenende bescherte, hatte B7-Markus die gar nicht mal so schlechte Idee, die MP-Westfraktion – bestehend aus Andre, Onkelchen, Markus & Torsten – den Kurztrip aus eigener Sicht zu beschreiben. Zuzüglich Ost-Sicht der Dinge von Marc Wolga.

von Andre, Torsten, Onkelchen, B7-Markus und Marc

Freitag, 05.12.08:
Die Ruhe vor dem Sturm

Andre: Da keiner der Wessis über einen fahrbaren Untersatz verfügt, dem man die 650 km nach Dresden auch zutraut, hole ich nach Feierabend den reservierten Leihwagen bei der örtlichen Europcar Filiale ab. In der Hoffnung, dass mir niemand auf die Sitze kotzt, hinterlege ich auch noch die 100€ Kaution. Zum Glück bemerke ich noch rechtzeitig, dass diese Autoschieberbande glatt versucht, mir eine dicke Beule am Heck unterzujubeln.

Am Abend feiert meine jüngere Schwester ein große Geburtstagsparty. Ich soll die Kasse machen, weil ich „eine gewisse Autorität“ ausstrahle, wie sie meint. Dennoch geht es pünktlich um Mitternacht ins Bett, da ja schließlich eine andere Autoritätsperson wünscht am nächsten Tag im Morgengrauen abgeholt zu werden.

Torsten: Nur noch ein paar Stunden bis zum großen Showdown. 170 Präsente für die Nikolausbescherung sind bereits gepackt und in vier Bananenkisten verstaut, nebst diversen Kleinteilen für einen reibungslosen Ablauf. Der Spielplan für das Kickerturnier ausgetüftelt, die Pokale und ein Karton mit 120 Preisen für die Turnier-Teilnehmer stehen bereit.

Mit jaulendem Motor gehts mit Onkelchen direkt zum Dorstener Bahnhof. Dort stehen wir für B7-Markus Spalier und dann gleich in unsere Stammkneipe: Zum ersten und gleichzeitig letzten Male Spielpraxis für das Tischkickerturnier sammeln.

Nachdem Onkelchen & ich allerdings gegen ein Kölner Abwehrbollwerk und seinem 3,5 Promille-Sturmpartner kläglich versagen, keimt in mir erstmals Zweifel auf, ob Onkelchen und ich mit diesem einmaligen 20minütigen Training die Konkurrenz auf Distanz halten können.

Onkelchen: Herrlich, auspennen, dann selbstredend einen Platz in der Vitrine freiräumen für den Moloko-Kickerpokal. Um 19:30 dann die 20-Loch gewienert, die Glatze poliert und zum Chef ins Auto gehüpft. 20:03 Dorsten Hbf., wir stehen Spalier, um unseren kleinen Kölner Racker einen gebührenden Empfang zu bereiten.
Nach einigen Tritten in seine Magengegend geht es dann auch standepede in mein Wohnzimmer, die Wolfsschanz, ähh, Wolfsschänke. Nur mit viel gutem Zureden schaffe ich es, dass die Eingeborenen Mareks Arsch verschonen und wir können uns den Grottenkick Bayern vs. Hoffenheim zu Gemüte führen.

Danach wird noch ein wenig gekickert, dabei erweist sich Pro7 Markus als dankbares Opfer, ebenso beim abschließenden PS2 Kick, wo der HSV die Unsympathen aus Bremen geradezu pulverisiert. Das und ein paar Gerstenkaltschalen sorgen deshalb auch für einen erholsamen Schönheitsschlaf.

Bezirk 7-Markus: Meine Aufregung hält sich kaum noch in Grenzen! Den ganzen Tag auf Arbeit war ich hibbelig wie Sau – ich wollte zur M+ Party und den verdammten Pokal gewinnen, den es beim Kickerturnier für die Besten geben sollte.
Zu Hause machte ich bereits eine besonders gut zu sehende Stelle frei und kündigte jedem, der es wissen (oder auch nicht) wollte an, dass ich dann ab Montag Abend zu Besichtigungsversuchen bereit stehen würde.

In Dorsten dann angekommen und durch Torsten und Onkelchen in die Arme geschlossen, wurde dann eher (am eigenen Kickerkönnen gemessen) drittklassiger Fußball im Oberhaus- Match Hoffenheim gegen Bayern gesehen.
Als dann noch der Kneipenkicker der Wulfener Lokalität „Wolfsschänke“ mit meinem dort kannengelernten Bro „Bernd“ (Deutschland-Kappe und Schnauzbart) geentert und die beiden Maulhuren Torsten und Onkelchen geschrubbt wurden, war die Welt bereit, am nächsten Tag ihre Lektionen zu lernen.

NATÜRLICH ließ es sich Onkelchen dann aber kurz vorm Schlafengehen nicht nehmen, mich noch mit haarscharfer Tordifferrenz 16:0 im Fifa-Fuppes auf der PS2 zu schlagen. Die Worte „Oh, da schauen wir uns noch mal die Zeitlupe von meinem Tor an“ & „Bah, dat war geil, ne!“ nach seinen Toren klangen mir noch im Schlaf in den Ohren..

Marc: Wie ein Idiot haste ich nach Einbruch der Dunkelheit aus meiner Wohnung in das naheliegende Einkaufszentrum. Meine Liebste hat angerufen: „Hilf mir beim Klamottenkauf!“

Natürlich passt mir diese Bitte gar nicht in den Kram. Zum einen wollte ich gerade los, um noch irgendwo auf den letzten Drücker ein Nikolauspräsent für sie zu erstehen und zum anderen muss ich noch die Gewinnertrikots für unser Kickerteam drucken lassen.
Schöner Mist, die Zeit drängt. Nach mehr oder weniger qualifizierten Kommentaren in diversen Boutiquen und Kaufhäusern kann ich mich mit dem Verweis auf das fehlende Geschenk davonstehlen.

Ich renne über die Straße, kaufe das, was am meisten blinkt und blitzt und düse in den nächsten Copyshop. Als der Mitarbeiter unseren T-Shirt-Entwurf auf seinen Rechner lädt, dauert es einen kurzen Augenblick. Er sieht mich an. Ich sehe ihn an. Offenbar passt der Untertitel – in schwarzen Buchstaben leuchtet “77% Kicker-Holocaust” auf weißem Grund – nicht ganz in die Geschäftsphilosophie.
Mit dem Blick auf die Nazis-Piss-Off-08/15-Bildchen, die die Wände zieren, überlege ich, ob der bärtige Student diesen nicht ganz so ernst gemeinten Spaß vielleicht nicht recht deuten kann.
„Ist wohl für ein Kickerturnier?“, fragt er. Volltreffer; er hat verstanden.

Ein Mittdreißiger, der gerade dabei ist, für seine Jugendfußballmannschaft eine übergroße Urkunde drucken zu lassen, bringt anscheinend nicht so viel Verständnis für die von Mitspieler Markus proklamierte Losung auf. Argwöhnisch mustert er mich von oben bis unten. Hätten wir uns doch nur für “100% Kickerrassismus” entschieden!

Samstag, 06.12.08:
Aufbruch

Andre: Marisa und ich machen uns auf den Weg ins Moloko Headquarter, welches ohne Navi nicht zu finden gewesen wäre. Multipliziert alle Gerüchte, Sagen und Mythen, die sich um diesen Ort ranken mit Zehn und ihr habt eine grobe Vorstellung von der Machtzentrale des guten Geschmacks.
Torsten und jede Menge Krimkrams werden verstaut und wir machen uns auf zu Onkelchens Bleibe, wo wir den Hausherrn und seinen Gast Bezirk 7 Markus auflesen wollen.

Die hatten auf der Moloko Homepage vollmundig angekündigt, die Nacht im lokalen Puff verbringen zu wollen. So ausgeschlafen wie die beiden sind, habe ich vielmehr den Eindruck, dass Onkelchens Gattin nach einem Teller Kekse und einem heißen Kakao für die zwei ein Machtwort gesprochen und beide frühzeitig zu Bett geschickt hat.

Torsten: Beeindruckend die Verlässlichkeit von Marisa & Andre. Unser tollkühner Plan lautet, dass die Rheder Moloko-Fraktion mit einem gemieteten Luxusklassewagen um 7:15 Uhr erst mich und dann Onkelchen & Markus abholt und wir spätestens um 8 Uhr auf der A43 gen Polen reisen, um schließlich gegen 14:30 Uhr Dresdener Boden zu betreten.

Noch ein kurzer Gruß auf der Moloko-Homepage, die Zehennägel manikürt und schon stehen die beiden Münsterländer Schnittchen auf die Minute genau vor der Tür.

Die Kartons nehmen 80% des Kofferaums ein, das Handgepäck ist dafür sehr übersichtlich: Kulturtäschchen, Schlafsack, eine U-Hose und ein Paar Socken sollten für knapp 20 Stunden Dresden reichen.

10 km weiter Onkelchen und Markus mühsam zum Aufbruch überredet und tatsächlich – um Punkt 8 Uhr beschleunigt Andre erstmals den Wagen trotz widriger Wetterverhältnisse auf geschätzte 180. Eisregen bei Kassel? Baustelle auf der A4? Schleichende Autos auf der linken und mittleren Fahrbahn? Egal – notfalls wird auf Gott vertraut und rechts überholt. Eine Armlänge Sicherheitsabstand scheint vollkommen ausreichend zu sein.

Markus ist in bestechender Erzähllaune. Wofür Werbeagenturen hochbezahlte Kreativabteilungen drei Wochen überlegen lassen, gelingt dem kölschen Jeck innerhalb von 15 Minuten. Zwischen Erfurt und Jena ersinnt er den kompletten Karriereverlauf seiner zukünftigen Band, incl. umfangreicher Discographie und einem listigen Werbekonzept, welches er besser nicht Malcolm McLaren verraten sollte.

Onkelchen: 6:30, der Wecker klingelt, schnell mit einem Feuchttuch durch den Schritt gefeudelt und das Morgenmaul mit Whisky ausgespült, fertig. 6:38, ich stürme in das Zimmer von Marek und erwische ihn mit einem Sponge Bob Plüschtier von meinem jüngsten Sproß, mit welchem er sich in der Genitalgegend reibt und dabei irgendwas von Traci und Wendy faselt. Hart aber gerecht befördere ich ihn mit mehreren Arschtritten auf den Boden der Tatsachen und anschließend ins Bad.

Während ich Brötchen hole – der feine Herr aus Köln bevorzugt welche mit Körnern – liebevoll den Frühstückstisch decke und schon drei Flaschen Wodka mit ein wenig Kaffee vernichtet habe, kommt unser Kölner Jeck nach 48 Minuten auch endlich aus dem Bad. Eine Wolke Pitralon verdirbt mir fast den Appetit an meinem rohen Steak. Aber naja, was kann man von Leuten, die sich die Hühnerbrust rasieren, schon anderes erwarten?

7:37, dass ich das noch erleben darf, der Chef steht mal pünktlich vor der Tür, vermutlich wurde er von Andre und seiner wesentlich besseren Hälfte Marisa aus dem Schlaf gerissen.

Die Fahrt ist nervig, Andre fährt zwar sicher wie auf Schienen, aber unser Porzer Tausendsassa labert in einer Tour Dünschiss. Schließlich kommt kommt das Gepäck nach vorne und die Nervensäge darf es sich die letzten 623km geknebelt im Kofferraum gemütlich machen.

Bezirk 7-Markus: 06:45. Onkelchen steht vor meinem Bett und macht Terror. Dabei hatte ich grade davon geträumt, einen Dreier mit Traci Lords & Wendy O. zu haben – ach ja, der Pokal des ersten Platzes macht auch noch mit. Irgendwie bin ich total verpeilt und will Onkelchen mit Centstücken für die letzte Nacht auszahlen, gehe dann aber doch lieber duschen, während Onkelchen meine Zeit im Badezimmer stoppt, um mich die ganze Hinfahrt über als „Diva“ zu betiteln, da ich mich auch noch rasieren würde. Dann schlagen auch schon Torsten, Andre und die grazile Marisa auf, Reisegruppe vollzählig, Abmarsch.

Die Fahrt ist eine der amüsantesten ever. Viel gelacht, Andre fährt uns sicher und perfekt (wohl auch durch die tiefenpsychologische Betreuung von Freundin Marisa) durchs Wetterchaos und als Onkelchen dann auch noch in einem Truckermagazin (!) Fragen zum Sex-Recht nachlesen kann, kann auch er wieder lachen – Gott Sei Dank.

Marc: Natürlich kommt Mitfahrer Hupe zu spät. Deshalb erhöht sich das Zittern unserer Gegnerschaft in Dresden auf ein schier unerträgliches Maß. Und wahrscheinlich haben sich die „Veranstalter“ Torsten und Onkelchen nur aus diesem Grund in eine komfortable Logenposition zurückgezogen. Jedenfalls kommentieren die beiden später den Turnierverlauf lediglich aus einer dunklen Ecke. Das ist wirklich schade – einmal Kanonenfutter weniger.

Auf dem Weg in die sächsische Landeshauptstadt imponieren Hupe und ich den Girls der Mitfahrzentrale mit starken Storys, die wir uns wie aus dem Efef gegenseitig zuspielen. Das schindet Eindruck und baut auch das Selbstvertrauen für das kommende Turnier auf.

Ankunft in Dresden:

Andre: Sandra hat nicht nur ein großes Herz, sondern auch eine große Wohnung und empfängt uns bei sich zu Hause. Locke von den Shoemakers sitzt schon in der Küche und macht einen leicht abgewrackten Eindruck. War die Party etwa schon gestern?

Torsten: Es ist wie Zauberei: Keine fünf Stunden Fahrt und schon treten wir die Wohnungstür unserer Gastgeberin Sandra ein. Dank Andres Husarenritt ist noch Zeit für ein zweites Frühstück mit Sandra, Dirk und Locke (der sich großartig um die Organisation des Konzerts gekümmert hat und ohne dessen Idee & Engagement diese Moloko-Party gar nicht stattgefunden hätte), ehe wir dann gemeinsam zur ‚Chemiefabrik‘ cruisen, die idealerweise keine 3 km von Sandras Wohnung entfernt liegt.

Onkelchen: Viel früher als geplant fallen wir in Dresden ein, Muddi und ihre Spießgesellen sind noch am Frühstücken. Schnell werden die üblichen Höflichkeitsfloskeln ausgetauscht, sich noch ein Muckefuck in die kahle Rübe geschüttet und ab geht das.

Erst wird das PAWLOW angesteuert, dort muß noch ein Kicker abgeholt werden, die Bedienung hat keinen BH an, das Bier ist günstig, Dresden, gelobtes Land, hallojulia.

Auf geht´s in die CHEMIEFABRIK. Der Boden dort ist noch schmierig, zum Glück haben wir unseren Lappen aus Porz dabei und damit ist auch dieses Problem schnell gelöst. Geschickt werden die Pokale auf einer Biertischgarnitur drapiert.
Chef Ritze und ich schauen uns an und denken dasselbe. Wir können einfach nicht anders. Als amtierende Weltmeister hier anzutreten wäre einfach unfair und so ziehen wir unseren Teilnahme schweren Herzens zurück und widmen uns ganz der Organisation, um einen reibungslosen Ablauf des Turniers zu gewährleisten.

Bezirk 7-Markus: Sandra & Ihre WG schließen uns in die Arme. Sehr nette Leute! Da ich aber noch den ersten Platz bei einem Kickerturnier erreichen muss, wird keine Zeit verloren und die letzten Vorbereitungen gemacht.
Ein weiterer Kickertisch wird organisiert, Geschenke/Preise, Zwei weitere & mein 1. Platz-Pokal in Szene gerückt und sich mental vorbereitet.

Irgendwer labert auch die ganze Zeit von Bands, die noch spielen sollen. So eine uninteressante Scheiße interessiert mich nicht, denn ein Schreckgespenst huscht mir plötzlich durch den Kopf: Profitischkickerspieler haben sich angekündigt… mir passt das gar nicht ins Konzept.

Marc: Weil wir eh schon zu spät sind, denken Hupe und ich darüber nach, noch was essen zu gehen. Das würde sicherlich Eckes ohnehin schon hauchdünnes Nervenkostüm endgültig zum Flattern bringen.
Um seinen Kollegen Schmale nicht schon vor dem Turnier in den psychischen Ruin zu stürzen, entscheiden wir uns – nachdem die schwer beeindruckten Mädels abgeladen sind – doch direkt in die Chemiefabrik zu fahren. Nach dem ersten Händeschütteln der anwesenden „Gegner“ ist klar, dass die Leipziger „Kicking Jugend“ um Thomas Ecke unser Vorhaben torpediert hat und einfach noch später kommt. Eine bodenlose Frechheit ist das!
Dafür unterlaufen Teamkollege Markus und ich die Planungen des selbsternannten Kickerkomitees Torsten/Onkelchen, in dem wir uns noch schnell in „Stümper 77“ umbenennen. Das Chaos ist perfekt!

Beginn des Turniers

Andre: Chemiefabrik in Dresden, besser geht’s fast nicht mehr! Die ersten Gegner trudeln ein und werden gleich kritisch bemustert. Wer hat die Hosen gestrichen voll? Wer wird uns heute auf die Bretter schicken?

Torsten: Chemo-Chef Andi unterstützt uns mit beeindruckender Hingabe bei den Vorbereitungen des Kickerturniers, stellt die drei Tische gerade und leuchtet die Spielfläche optimal aus. Die ersten Teams erscheinen und beginnen sich warm zu spielen.

Meine Anspannung wächst: Wird vor allem mein Teampartner Onkelchen der Herausforderung gewachsen sein? Auch ich versuche mich ein wenig an den Kickerstangen. Mir gelingt es nicht, den Ball auch nur einmal zu klemmen, geschweige denn, einen hart aus dem Handgelenk geschossenen Wrist Flick anzubringen.
Auch Onkelchen entgeht es nicht, dass einem souveräner Turniersieg etwa 20 Teams im Wege stehen. So entschließen wir uns unter Nennung fadenscheiniger Ausreden, uns ausschließlich auf die technische Durchführung des Turniers zu konzentrieren.
Immerhin haben wir also nicht umsonst nicht trainiert.

Unsere Entscheidung erweist sich im Nachhinein als goldrichtig. Denn als das Turnier gegen 18 Uhr mit einer feierlichen Eröffnungsrede und der Gruppen-Auslosung beginnt, merken wir sehr schnell, dass die Technik bei vier Gruppen á 5 Teams nicht mal eben schnell nebenbei erledigt werden kann.
In den Gruppenspielen spielt jedes Team in seiner Gruppe zweimal gegeneinander; die vier Besten kommen ins Achtefinale, die Gruppenletzten scheiden aus. Im KO-System wird dann der Sieger ermittelt. Ein Spielsystem, das ich zuvor in zahlreichen schlaflosen Nächten erdachte und sich nun bewährt.

Onkelchen: 20 Teams sind mittlerweile eingetroffen, um sich einen Kampf mit offenem Visier zu liefern. Letztes Jahr in Bocholt waren es noch 8. Mögen die Spiele beginnen.

Bezirk 7-Markus: Wo ist Marc?! Ich bin aufgeheizt bis zum geht nicht mehr, heiß auf den Sieg, geil aufs Kickern, mein südländisches Temperament ist kaum noch zu zügeln, aber der zweite Teil meines Teams „Stuka Kickers 77“ fehlt. Marc macht es spannend, erscheint dann aber doch noch mit Hupe im Schlepptau.
Auch Ecke & mein Kollege Schmale aus Leipzig treffen ein. Da Ecke uns leid tut (wie immer), beschließen wir, auch ihn am Turnier mitmachen zu lassen. Etwaige Grauzonenbehoste Gegenargumente sind uns heute egal- der guten Stimmung wegen. Oi!

Marc: Das erste Spiel wird trotz diverser Intervenierungsversuche unserer Gegner zweimal souverän zu Null gewonnen. Vor allem die Leipziger, deren Pos zu 50% mit sexy Reichshosen umspannt sind, kriegen jetzt so langsam aber sicher das große Zittern.
Weil wir noch nicht ausgelastet sind, geben wir uns am gleichen Tisch für ein weiteres Team aus und spielen die Gegner schon einmal mürbe.

Verlauf des Turniers

Andre: Marisa und ich halten an der Traditionsmannschaft „Sport frei Bocholt“ fest. Eigentlich kein gutes Omen, war doch im Vorjahr die rote Laterne mehr als verdient. Aber in Dresden schlagen wir uns wacker und zeigen manch abgebrühtem Tischfußballhooligan wo der Hammer hängt.
Kurzzeitig kommt sogar die Hoffnung auf, bei den oberen Rängen mitmischen zu können. Als die Realität uns letzten Endes wieder einholt, finden wir uns auf einem ganz akzeptablen Platz im Mittelfeld wieder.

Torsten: Obwohl wertvolle Pokale und Sachpreise auf die Sieger warten, bewahren die Teams durchweg die Cortenance. Einzig Besserwessi Markus und sein Sturmpartner Marc Wolga fallen völlig aus der Rolle. Im einzigen ost-westdeutschen Team, das als Zeichen der Völkerverständigung nur durch eine Wildcard am Turnier teilnehmen darf, scheint Fairplay ein Fremdwort zu sein.
Besonders Markus gebärdet sich so unsportlich, dass Onkelchen & ich in unserer Funktion als Oberschiedsrichter kurz davor sind, ihn zum eigenen Schutz aus dem Turnier zu nehmen. Das Problem löst sich allerdings von selbst – schon im Achtelfinale ist Schluss für „Stümper 77“.

Auch das einzige rein westdeutsche Team, Marisa & Andre’s „Sport Frei Bocholt“ können dem Druck der ostdeutschen Teams im Achtefinale nicht standhalten, erreichen letztlich aber einen respektablen 13.Platz.

Die Akzente setzen besonders drei Teams aus Nünchritz, die geschlossen ins Halbfinale einziehen. Der Vorwurf des Dopingmissbrauchs steht im Raume, die heimlich untersuchten Urinproben weisen jedoch nur einen leicht erhöhten Testosteronwert auf.
Das rein Nünchritzer Finale entscheiden schließlich die „NÜ Kickers“ gegen die „Glücksritter“ knapp mit 5:6, 6:3 und 6:4 für sich. Dritter wird AP44 und alle drei Teams freuen sich wie irr über die Pokale und die zahlreichen Sachpreise – Dank 15 Sponsoren können sich die 20 Teams über mehr als 120 Tonkonserven, DVDs, Fanzines und Merchandise hermachen und ich fühle angesichts überbordender Freude aller Teilnehmer eine gütige Wärme in meinem Innersten aufsteigen.
Schade nur, dass ausgerechnet diese bewegenden Bilder keine Kamera einfängt!

Onkelchen: Schon nach wenigen Minuten riecht es nach Schweiß, man hört Flüche, Siegesschreie, knallharte Schüsse, aber vor allem das Gejammer von Stümper 77. Eine Schande, was Pro7 Mareike und der kleine Mann aus Oranienburg dort ablieferten, fremdschämen war angesagt und das nicht zu knapp. Immerhin gab es Sport Frei Bocholt, welche die Moloko-Fahne nicht mit Schmutz besudelte, sondern sich recht achtbar aus der Affäre zogen.
Recht schnell war allerdings klar, dass bei der Vergabe der ersten Plätze die fünf Teams aus Nünchritz ein gewaltiges Wort mitzureden hatten. Einzig APP44 schaffte es mit einem dritten Platz die totale Dominanz dieser Kickercracks zu verhindern. Gewonnen haben schließlich die NÜ KICKERS, Glückwunsch noch mal.

Insgesamt muß man sagen, dass das Niveau recht hoch war und so können RALLE&SCHNALLE, REISEGRUPPE ASOZIAL, HANSWURST ROSTOCK, HAND AM SACK und wie sie alle hießen, mit erhobenem Haupt die nächsten Wochen durch die Straßen ziehen.

Bezirk 7-Markus: Marc & ich spielen das Turnier unseres Lebens. Torsten und Onkelchen übernehmen sogar mit eingezogenem Schwanz freiwillig die Organisation und treten gar nicht mehr an.
Im Sturzkampfbomberüberraschungsangriff rocken wir die Tische. Teilweise spielen wir mit Sonnenbrillen, einhändig, geschlossenen Augen, erleben Teile des Turniers wie im Traum, hören bunte Lichter und sehen zwar kein spielerisches Können der anderen Lutscherteams – dafür aber die Angst in Ihren Augen!!

Durch maßlosen Beschiss fliegen wir dann aber doch im Achtelfinale raus. Grund ganz klar: Betrug! Marc und ich wittern Verschwörung. Ecke, seine Hose und Schmale sind noch im Turnier – was uns am meisten stinkt.
Der Versuch, Ecke mit Blitzlicht aus meiner Knipse zu blenden, die ich ihm immer wieder von hinten vor die Augen halte, oder die Freundin des Halters von Eckes Reichsparteitagshose zu überreden, ihm beim Spielen vielleicht einen ‘runterzuholen, um ihn nervös zu machen, scheitern.
Da es aber noch einen Funken Gerechtigkeit zu geben scheint, fliegt auch Eckes Team „Kickingjugend“ raus. Da helfen auch seine zwielichtigen New Balance Schuhe nichts. Kein Fußbreit den Eckisten!

Marc: Der große Beschiss lauert im Achtelfinale, in das wir mehr als verdient als Gruppensieger eingezogen sind. Ich mache einen der weltbesten Roller, den die Chemiefabrik je gesehen hat und dann passiert es: Nachdem der Ball gekonnt über die gegnerische Abwehr gelupft, einmal quer über dem Tor zurück zum linken Stürmer rollt und dann mit lautem Knall in der Metallbüchse landet, schmeißt uns das gekaufte Juryteam raus.
Nur auf Markus’ Geheiß stecken unsere zahlreichen Fans die Fäuste wieder ein, die bereits bedrohlich auf den Jurytisch gerichtet waren. Wir vermuten, dass dies alles Teil der Eckschen Hosenverschwörung gegen unser Siegerteam sein muss.

Konzert

Andre: Lousy! Lousy! Lousy!

Torsten: Das Kickerturnier endet gegen 21:30 Uhr, und als ich gefühlte 20 Minuten später auf die Uhr schaue, ist es bereits weit nach Mitternacht!
Dass zu diesem Zeitpunkt bereits FRANKENSTYLE aus Wien und die MALADROITS aus Schopfheim gespielt haben, werde ich erst sehr viel später erfahren. Zu viele neue Gesichter, zuviele Gespräche überfordern meine Aufnahmefähigkeit.

Später kursierende Fotodokumente zeigen mich im Dialog mit Personen, die ich nie gesehen habe. Dass ich Holm aus Rosswein zum Beispiel zärtlich in den Arm nehme – ich werde mich später nicht daran erinnern können (er allerdings noch sehr viel weniger).
Oder liegt es vielleicht doch an den unzähligen verkosteten “Mexikanern”, die sich wie Wasser runterspülen ließen?

Onkelchen: Leider nicht viel mitbekommen von den Bands, nach dem ganzen Streß kamen der Chef und ich ja erst jetzt so langsam zum gemütlichen Teil. Naja, wat heißt gemütlich, den ganzen anderen Molokoarschgeigen vorheucheln, wie dufte man sie doch findet, kann ganz schön anstrengend sein.
LOUSY hab’ ich mir dann aber doch noch gegönnt, zumindest teilweise, ganz stark, wie immer.

Bezirk 7-Markus: Verständlicherweise kann zum Konzert nichts gesagt werden, da Marc & ich damit beschäftigt sind, hier richtigzustellen, dass eigentlich WIR die Gewinner des Kickerturniers sind. Am Ende gilt es aber das Gesicht zu wahren. Was am Besten geht, wenn man versucht, mit harten Devisen die Trophäe für den ersten Platz zurückzukaufen.
Da die Gewinner aber Freundinnen haben und die die Pokale haben wollen, wird daraus nichts. Was will man denn dazu noch sagen, außer den bereits genannten „Beschiss“.

Marc: Das Konzert können wir natürlich nicht genießen. Diverse Hosen widern uns an.

Kinder, der Nikolaus ist da!

Andre: Ey, Moment mal! Das ist doch gar nicht der Nikolaus, sondern Bezirk 7 Markus! … Mum, Dad, wir müssen reden.

Torsten: Chemochef Andi tritt gegen 0:30 Uhr an mich heran und meint, der für 24 Uhr geplante Nikolausbescherung solle schnellstmöglich stattfinden – die Besucher würden bereits ungeduldig.

Ich habe derweil überhaupt kein Gefühl mehr für Raum und Zeit und so macht B7-Markus den Job des Nikolaus‘ alle Ehre: Filmaufnahmen belegen seine Entertainerqualitäten. Wer neben liebevoll gepackten Müllbeuteln mit alten Molokos & 3-5 CD’s noch zusätzlich das Vinyl des DJ’s verschenken will, kann nur ein von Grund auf gesegnetes Gemüt haben!
Schade, dass sich auf die Schnelle weder das mitgebrachte Rentiergeweih noch die Nikolausmütze finden lassen – dies hätte Markus beim Verteilen besser zu Gesicht gestanden als seine Pornobrille.

Onkelchen: Eins muß man dem liebenswerten Backpfeifengesicht aus Porz ja lassen, der ist sich ja für nix zu schade und das ist auch gut so. Ganz großes Tennis, wie er da die Gaben unter die Leute brachte, sehr geil.

Bezirk 7-Markus: Torsten drückt mir ein Bier (gefährlich) und ein Mikrofon (noch gefährlicher) in die Hand. Es ist Zeit zur angekündigten Geschenkvergabe!
Zuerst versuche ich den DJ zu verschenken, nachdem der aber mit Auflegen von AC/DC zur Bescherung dann doch überzeugt, besser bei mir zu bleiben, hagelt es Geschenke.

Zwischendurch wird das Publikum dazu hingerissen, ein paar spontane Gedichte und Beleidigungen ins Mikro loszuwerden. Je nachdem, wie gut das ist, gibt es noch mal ein Extra-Geschenk. Abendländische Tugenden werden honoriert.
Die Leute sind immer noch klasse drauf, machen jeden Scheiß mit und man blickt in funkelnde Augen bei Geschenkentgegennahme. Manche kommen zwar gleich drei mal, aber Scheiß der Hund drauf – Hauptsache, alles macht Spaß & alle sind zufrieden!
Lediglich der DJ bremst mich, als ich im Rausch des Verschenkens anfange, SEINE mitgebrachten Platten unters Volk zu bringen…

Marc: Markus macht das Beste draus und verschenkt die Präsente an die Dresdener. Anscheinend macht es ihm nichts aus, auch mal eine Niederlage einstecken zu müssen. Er ist eben ein fairer Sportsmann. Vor allem Ecke fällt durch wiederholtes Erscheinen am Gabentisch sehr negativ auf.

Party danach / partybedingte Ein- & und Ausfälle

Andre: Sag mal ist das nicht der und der?? – Neeee, das ist doch der so und so!? – Echt? Den hatte ich mir ja ganz anders vorgestellt?.
Trotz der “5 Pils-ein Wasser Faustregel” schmeiße ich um 4 Uhr in der Früh das Handtuch.

Torsten: Mit kostanten 1,7 Promille rausche ich durch die Partynacht, verschenke ludenhafte Sonnenbrillen und speckige Mützen und erinnere mich zu spät daran, dass ich mir das Equipment nur von Porzer-Markus ausgeliehen habe.
Ich spiele wie ein Gott Tischkicker gegen errötende Turniersieger, freue mich tierisch, viele Molokoschreiber und -Leser persönlich kennenlernen zu dürfen und wähne meine Uhr defekt, als Sandra um 5:30 Uhr zum Zapfenstreich bläst, da Freund Dirk eine Stunde später bereits zur Arbeit fahren muss. Auweia!

Onkelchen: Leck mich am Arsch, wat war ich blau, aber noch schlimmer war mein Schiss am Montag danach. Meine Fresse, das Brennen in der Schnauze nach dem Mexikanergenuss war schon nicht von schlechten Eltern, aber nur ein Strohfeuer gegen den Flammenwerfer, der meine Emaille streichelte.
Nichtsdestotrotz, geile Party, geiler Laden. Ok, ein DJ der AC/DC spielt, gehört zwar echt verschenkt, aber da es sein einziger Fauxpas war, sei’s drum.
Die Frage nach dem spit or swallow beantwortete Miss Keil dann auch noch recht anschaulich, nicht wahr, Herr Wolga.

Desweiteren kam es noch zu Verständigungsproblemen mit Holm und Seb, ich dachte erst, es läge am Dialekt, aber das war wohl ein Irrtum. Um 5:35 machten Muddi, Locke, Blondi, Holm, der Chef und ich uns dann auf den Weg zur Schlafstätte. Ein Hoch an dieser Stelle auf die Dresdner Verkehrsbetriebe.

Bezirk 7-Markus: Saugeil!! Superstimmung, gute Musik vom Plattenteller und das fast die gesamte präsente Moloko Crew am Start ist (inkl. Ecke und seiner Hose), ist zusätzlich ein Schmankerl.
Beim Mexikanertrinken brennt sich mein Magen auf 20% Restvolumen weg, während Holm kurze Zeit danach imposant am Tresen schlafend gesichtet wird…
Irgendwann gegen 5 hauen die anderen ab, ich kann (und will) aber immer noch, sichere die letzten übriggebliebenen Geschenke und feier zum verwegenen DJ Mix zwischen Sigue Sigue Sputnik, AC/DC, Ton Steine Scherben, altem Punkrock und Depeche Mode mit den hier echt korrekten Leuten, die ebenfalls an dem Abend die Tanzschlappen anhatten.

Marc: Während nach der Schmach von Dresden alles wieder relativ lässig läuft, scheint eine junge Dame von der „Kicking Jugend“ angestiftet worden zu sein. Offensichtlich verwirrt, verkippt sie Bier im ganzen Laden. Was soll das? Sicherlich ist die Gute einem hinterlistigen Voodoofluch aus Eckes Bikinizone auf den Leim gegangen.

Heimreise und Fazit

Andre: Onkelchen bringt uns mit seiner dem Restalkohol angepassten Fahrweise sicher zurück in die Heimat. Endlosstau vor Dortmund, Markus am Bhf. in Recklinghausen verabschiedet, Ekelpizza in Raesfeld.
Egal welches Städtchen der Chef im nächsten Jahr von der Landkarte auszuradieren gedenkt, wir sind dabei!

Torsten: Nach drei Stunden komatösem Schlaf bin ich fit für neue Abenteuer. Sandra kredenzt ein schmackhaftes Frühstück.
Für Marisas Erkältung war der gestrige Abend nicht sehr förderlich, wie sich nun herausstellt. Ich fürchte mich vor Andre’s knallroten Augen, die man mit der Latte hätte abschlagen können: Katzenhaarallergie!
Deshalb übernimmt Onkelchen bei der Rückfahrt das Steuer, wodurch sich die Fahrt gleich um drei Stunden verlängert.

Mit der Gewissheit, ein perfektes Wochenende in Dresden verlebt zu haben, gelingt es mir dann am frühen Sonntagabend im dritten Anlauf, mit zitternden Fingern den Haustürschlüssel ins Schloss gleiten zu lassen. Noch ein Absacker-Bierchen und und ich falle hintenüber direkt ins flauschige Bett.

Ganz großes Danke an Sandra für die tolle Bewirtung, Locke für die perfekte Organisation, Chemo-Andi für die Unterstützung, danke an LOUSY, FRANKENSTYLE und MALADROITS und alle Besucher für die geile Atmosphäre!
Wir sehen uns im November 2009 in Berlin!

Onkelchen: Mitten in der Nacht macht sich jemand an meiner Couch zu schaffen. Einen Augenblick denke ich, juchhu, Muddi kommt doch noch in meinen Schlafsack gekrochen. Aber es ist nur der Chef, der zur Abreise bläst, ähh, bildlich gesprochen.
Muddi macht, wie es sich für eine perfekte Gastgeberin gehört, noch ein fürstliches Frühstück. Anschließend chauffiert sie uns noch zu unserem Auto, welches an der Chemo steht.

Natürlich ist die kleine Stute aus Porz nicht vor Ort. Der Chef, Andre und Marisa sind eigentlich der Meinung, dass dies eine gute Gelegenheit wäre, diesen Parasit endlich loszuwerden, aber es gelingt mir schließlich doch, nachdem ich mit Engelszungen auf alle eingeredet habe, sie zum Warten zu bewegen.

Völlig entspannt, natürlich frisch rasiert, trudelt unser kleines Romikagesicht dann auch tatsächlich nach einer Stunde am Treffpunkt ein. Diesmal sind wir allerdings schlauer und bitten ihn mit Waffengewalt sofort in den Kofferraum.
Wie es sich für einen väterlichen Freund gehört, schwinge ich meinen Arsch diesmal auf den Fahrersitz und bringe die verfickte Bagage so sicher wie in Abrahams Schoß heil nach Hause.

Vielen Dank an Sandra, für einfach alles und Locke für seine geile Organisation. Gruß und Arschtritt an Mark W., Ecke, Hupe, Seb, Holm, Andre (der Kumpel vom Mark), den Typen aus Dessau, usw. Alle die ich hier vergessen habe namentlich zu erwähnen können sich bei nächster Gelegenheit mit einem Stehtoilettenblowjob in den Vordergrund drängen. Rock´N´Roll!

Bezirk 7-Markus: Ich werde irgendwo in Dresden wach. Onkelchen macht sich schon Sorgen und ruft an. Vor der Tür regnet es wie Sau, mein Handyakku ist alle und am abgemachten Treffpunkt (Club der Veranstaltung) ist keiner, der mich und meine durchnässte Kiste M+ Geschenke-Reste einsammelt…

Als ich schon überlege, hier wohnhaft zu werden, um so näher an Ecke und seiner Hose wohnen zu können, fährt der Rest der Gang dann doch vor und Torsten drückt mir mit väterlichem Grinsen einen Cheesburger, als eine Art von Frühstück, in die Hand. Ich liebe diesen Mann.

Nach und nach trifft auch der Rest ein, der wohl noch Sachen im Club hat und man verabschiedet sich. Mir war es ein Fest!
Wer übrigens eine schicke Pornobrille, sowie eine beige Stone-Island Kappe gefunden hat, dem sei bei Rückgabe ein WIRKLICH imposanter Gewinn/Entlohnung zugesichert- Doppelschwör!!!!! Meld’ Dich, ehrliche Haut!

Marc: Am nächsten Morgen hat Clubbetreiber Andi unser Auto auf dem Gelände eingeschlossen. Das ist scheiße. Allerdings kommen wir so noch einmal in den Genuss, die Molokowestfront zu verabschieden.
Markus sieht katastrophal aus. Zum Glück fährt Hupe!

Dresden, bis bald!

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