Literatur

386
Monkey Business #05 Review
Wenn ich hier jetzt ein FuBa-Fanzine vom VfL Osnabrück durch den Fleischwolf drehe, dann ist das in etwa so, als würde ein Hardcore-Veganer die aktuelle Ausgabe des „Fleischer-Magazins“ besprechen. Oder anders gesagt: der VfL rangiert auf meiner Hassliste auf Platz 3 – übertrumpft nur vom RWE (nirgends in Westdeutschland ist der Anteil der pfannkuchengesichtigen faschistoiden...
Mind The Gap #11 Review
68 Seiten A4, Frühjahr 2011
Nach langer Zeit halte ich tatsächlich wieder eine neue Ausgabe des Hamburger Elaborats in Händen und bin schlicht begeistert. Auch wenn einige Artikel & Interviews schon einige Monate auf dem Buckel haben macht sich das nicht negativ bemerkbar, denn die Unterhaltungen mit STREET DOGS, 4 PROMILLE, SLIME, CAPTAIN SENSIBLE, ADOLESCENTS, THE LIVING END oder NO RESPECT sind zeitlos und...
Pankerknacker #24 Review
60 bunte Seiten A4, Winter 2010
Direkt im Vorwort seiner neuen bunten Postille entlarvt Chef Stiletti alle "Arbeitnehmer" als Ausgeburt der Spießigkeit, die sich, sollten sie deshalb nicht mindestens an Depressionen leiden, ihr kleines verschissenes Leben schönlügen. Glücklich kann nur der ohne Arbeit sein, der in den Tag hineinleben & sein eigener Herr sein kann. Amen. Checker Don Chrischan zeigt dann...
Ox #94 Review
116 Seiten A4, incl. Pay-to-play-CD, Februar 2011
Einige Ausgaben lang habe ich das Essener Haaner Solinger Magazin nicht mehr in die Finger bekommen, es ist aber alles beim Alten geblieben. "Über 500 Reviews" und "mehr als 40 Interviews" steht fast drohend auf dem Cover, aber so intensiv ich auch blättere, unter den mehr als 40 Interviews kann ich nur wenige wirklich interessante entdecken: BOXHAMSTERS, ROGER MIRET, ROOKIE RECORDS,...
PLASTIC BOMB #74 Review
80 Seiten A4, incl. Pay-to-play-CD, Dezember 2010
Es ist wirklich erstaunlich, mit wieviel Energie und Hingabe speziell Micha die Szene unterstützt. Jedes seiner Vorworte versprüht Enthusiasmus im Übermaß - auch nach 74 Ausgaben und fast genauso vielen Jahren im Punkrock-Business immer noch kein Zeichen der Erschöpfung oder Lustlosigkeit. Respekt! Hat das PLASTIC BOMB in den letzten Jahren genau diese Richtung eingeschlagen - vom...
Punkrock! #13 Review
104 Seiten A5, Winter 2010
So richtig knallt diese Ausgabe des umtriebigen Bocky nebst Belegschaft diesmal nicht. Das liegt an dem Übermaß an Rezensionen (hier sollte mal das Fallbeil zum Einsatz kommen) und an einigen Interviews - SCHEISSE MINELLI, RÄTZ, CIVIL TERROR oder EVERYBODY'S ENEMY sind qualitativ allesamt recht übersichtlich ausgefallen. Die Unterhaltungen mit den Leuten von VEGAN WONDERLAND erweitern...
Der gestreckte Mittelfinger #06 Review
88 Seiten A5, Oktober 2010
Dieses daumendicke Elaborat entzückt mich imm wieder auf's Neue. Genauso engagiert, wie Falk sein Plattenlabel MATULA RECORDS betreibt, so macht er es mit seinem Fanzine. Das Ding punktet mit einer beindruckenden Themenpalette, aus der die Umfrage rund um das Problem Raubkopie besonders heraussticht. Und das nicht unbedingt wegen des Themas, sondern wegen der mit feinem Gespür...
Strapaze #02 Review
68 Seiten A5, September 2010
D.I.Y. in Reinkultur! Das bedeutet erstmal eine optische Belastungsprobe, da Scherenschnitt- & Klebestift-Layout doch sehr selten & damit gewöhnungsbedürftig geworden ist (bzw. in diesem Falle wird auf den Prittstift verzichtet & stattdessen mit dem Tacker gearbeitet). Überwindet man sich aber, die Texte zu lesen, möchte man dieses Zine nicht weglegen, bevor auch die letzte...
Brainwashed #06 Review
40 Seiten A5, Winter 2010
Gleich der Opener des schmalen A5ers hat es in sich: ZECKENBISS ist kein, wie man vielleicht vermuten könnte, brandheißes neues Signing von NIX GUT RECORDS, sondern ein Fanzine über den FC St. Pauli, was nicht nur dem Titel einen tieferen Sinn gibt, sondern ebenso in Form des hier publizierten Interviews mit den Machern völlig zu Recht ganz vorne steht! Großartig! Danach folgt ein...
YOUNG & DISTORTED #06 Review
64 Seiten A5, Winter 2010
Schon die #05 habe ich mit größtmöglicher Sympathie aufgenommen und mit dieser Nummer erbringen die Österreicher den Nachweis, die alpenrepublikanische punkrockrelevante Alternative zum OI! THE PRINT zu sein. Das äußerst angenehm lesbare Layout macht es mir umso leichter, den Inhalt in Augenschein zu nehmen. Als da wäre zum Beispiel die Fortsetzung der "Punk in Wien"-Story aus der #05,...
Login