Punkrock-Pranger

GIMP FIST: the place where i belong [9.0]

Kalkov [9.5]: Gimp Fist sind frisch, haben noch etwas zu sagen und gehören neben Cliches und Evil Conduct zum Besten, was englischsprachiger Oi! im Jahr 2010 zu bieten hat! Da sollten sich die 4Skins mal ’ne Scheibe abschneiden…

Andre [9]: Knietief in den 70ern verwurzelt, klingen sie niemals altbacken oder überholt, sondern stets knackig und frisch. Zeitloser Punkrock in der Tradition von The Clash eben.

Dr. Seltsam [9]: Mit viel Vorschusslorbeeren bedacht und allseits hochgelobt. Da wird man doch kritisch, oder? Aber Pustekuchen, das ist die volle Breitseite aus England! Absolut abwechslungsreiche und ohne Ausnahme gelungene CD, die irgendwo zwischen Cock Sparrer und Dropkick Murphys ihren Platz gefunden haben.

Boyer [9]: Ganz große Klasse. Ohne Gedöns und Schnickschnack einfach nur hymnenhafter Oi, der an die alten Zeiten erinnert, ohne verstaubt zu wirken oder langweilig zu werden. Jeder Song ein Hit, ich bin begeistert, so muss Oi 2010 klingen.

Collaps (8): Die gehören sicher nicht zur Poserfraktion und „ehrlich“ bedeutet hier auch nicht gleich „gut gemeint, schlecht gespielt, aber schlampig gemacht“! Der Straßenräudenpunk hat Ecken, Kanten und Drive, dass einem schwindelig werden kann. Die Message? Auch noch korrekt: „Skinhead, not Bonehedad“ muss immer wieder gesagt werden – auch wenn’s schmerzt!

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