K-MOB - Show de Hypnosis CDGrover Records
Die ersten Klänge der neuen Scheibe sind gleich unverkennbar K-Mob. Die Jungs und Deerns aus Hambuich haben es geschafft sich einen eigenen Namen zu machen, nämlich K-Mob! Im schwer durchschaubaren Brei deutscher Skabands würde man sie nach Sekunden heraushören, die Sex Pistols des Rocksteady.
Eine musikalische Weiterentwicklung ist trotzdem seit der Cushdy (2005) erkennbar, u.a. auch bei Sänger Moritz, dessen Vocals (Alder) gut rüber kommen. Für die von Sängerin Naima gilt das eh. Den ersten Teil der Platte taucht der Mob in eher ruhigere Gefilde, auch etwas befremdliche Ausflüge Richtung Disco werden unternommen (im Song Disco). Ansonsten gibt’s natürlich Ska, Rocksteady, Reggae und Soul. Work Song fetzt auch goil!
Der Brüller und schon jetzt die Knaller, mindestens auf norddeutschen Partys sind die Songs Jahlove Turnneck (übersetzt das mal und ihr kommt drauf welcher Song das ist – falls nicht, kleiner Zusatztipp: Der Originalinterpret hat einen 3 Meter langen Schwanz und ist üblicherweise voll wie eine Badewanne) und „Das Herz von St.Pauli“ - eingesungen von der Damenmannschaft des FC St. Pauli!
Lediglich der Song „Horrorkabinett“ mit dem Sänger von Superpunk am Mikro, geht mir auf den Sack, so einen Studentenkack braucht keiner, Oi Oi!
Ach ja, die Gratisfanzinebeilage ist die beste Gratisfanzinebeilage die je zu einer CD erschienen ist! Der Ska Fan ist richtig davor wenn er sich ein paar Kröten verdient und in diese Scheibe investiert. Hajo
16. April 2008 | Label
