Moloko #29-News
Dank meiner schon fast euphorischen Produktivität ist das Moloko Plus #29 bereits zu 2/3 fertig! Gestern habe ich einen 3seitigen Aufsatz über die Swingjugend im Dritten Reich verfasst (ein wenig Kultur kann nicht schaden), und jetzt stürze mich gleich auf das Hudson Falcons-Tourdiary. Und wer schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf die nächste Nummer bekommen will, möge folgende Artikel anklicken:
DETECTORS-Inti, GARY GILMORE-Bio, SCEPTIC ELEPTIC-ABC, THE MOVEMENT-Inti, UP TO VEGAS-Inti.
Und falls jetzt jemand angesichts des Formates stutzt - ja, das nächste Moloko wird quadratisch - praktisch- gut!
Und die Abonennten bekommen selbstverständlich wieder ein Schmankerl in Form einer CD beigelegt...
13. Januar 2006, 09:52 Uhr | Kommentare: 0

Familie Ritzki besucht die Gaststätte Treff-Bowling
Zum Glück fängt ab heute wieder die Schule an, so steht mir zumindest der Vormittag wieder zur freien Verfügung. Den eröffne ich in der Regel mit einem langgedehnten Frühstück mit Zeitungslektüre, danach widme ich mich dem Körper- und Hausputz incl. Wischen und Bügeln, und dann endlich nehme ich die Arbeit an der nächsten Moloko-Ausgabe auf.
Heute allerdings kommt noch eine weitere Aufgabe dazu: Dem Lecken meiner Wunden!
Gestern haben wir in trauter Familienrunde nämlich eine ruhige Kugel geschoben und sind zum Bowling gegangen. Schon beim ersten Wurf mit dieser fuckin' 15er Kugel, die ich kaum stemmen konnte, riss es mir mit diesen fuckin' profillosen Schuhsohlen auf dem rutschigen Geläuf die Beine weg und ich sackte spiralförmig zu Boden. Das war nicht nur peinlich, sondern auch recht schmerzhaft. Denn dabei muss ich mir irgendwelche Bänder im rechten Knie verdreht haben. Bis zum Schluss konnte ich mich nicht mehr so richtig bücken und musste die Kugel fortan recht hüftsteif aus etwa 1,5 m Höhe auf die Bahn fallen lassen. (Ich gewann trotzdem beide Durchgänge mit indiskutablen 105 bzw. 117 Pinnen, aber ich will mich hier nicht brüsten)
Heute jedenfalls ist das Knie irgendwie gar nicht so gelenkig wie sonst und dicker scheint es auch zu sein. Und Aua macht es auch, wenn ich gehe.
Ich werde es mal mit PANTEDERM-Salbe versuchen und den eben erwähnten Hausputz ausfallen lassen, mir stattdessen viel Ruhe gönnen und darüber sinnieren, ob Spitzensport in meinem gesetzten Alter wirklich noch nötig ist.
09. Januar 2006, 09:53 Uhr | Kommentare: 0

Erfahrungsbericht "Nasen- & Ohrhaarentferner" von CLATRONIC
Mein Gott, was hatte ich mich über den Nasen- & Ohrhaarentferner gefreut, den mir das Christkind unter den Weihnachtsbaum gelegt hatte. Ein Teufelsgerät aus dem Hause der renommierten Firma Clatronic: Inkl. Licht zur präzisen Körperpflege, mit Reinigungsbürste und Abdeckklappe für den Scherkopf - und zusätzlich spritzwassergeschütztem Gerätekörper!
Wer hätte ein solches Wunderwerk nicht sofort ins Herz geschlossen? Es traf mich daher schwer, dass ich weder über genügend Nasen- noch Ohrhaare verfüge, als dass ich meinen kleinen elektrischen Freund seine Pflicht hätte tun lassen können.
So also lag er Tag um Tag nutzlos im Badezimmer - bis gerade eben.
Da erfreute mich nämlich beim Blick in den Spiegel ein kleines, vorwitziges Nasenhaar!
"Wehret den Anfängen", dachte ich bei mir und griff beherzt zum Schneidgerät. Ich schob den Scherkopf bis zum Anschlag ins rechte Nasenloch, ganz so wie auf der Abbildung in der Gebrauchsanleitung, drückte auf Start und schon schossen mir die Tränen in die Augen und das Blut in hohen Fontänen aus dem Kolben!
Was war geschehen? Ich weiß es nicht! Ein Defekt scheint jedenfalls nicht dafür verantwortlich zu sein. Wahrscheinlich steckte der Rasierer zu tief im Gebälk.
Aber immerhin ist es sehr praktisch, dass man den Scherkopf zur Reinigung abnehmen kann. Dadurch bekommt man das Blut besser abgewaschen ...
Wer dieses Mörderteil haben will, dem schicke ich das Gerät gerne gegen Portoerstattung in der OVP zu. Vielleicht eignet sich das Ding besser zur Ohrhaarentfernung. Auf einen Versuch habe ich allerdings verzichtet.
03. Januar 2006, 12:49 Uhr | Kommentare: 0

Knabbergebäck statt Knallbonbons
Zum wahrscheinlich letzten Male in diesem an Ereignissen so reichen Jahr richte ich das Wort an Euch da draußen. Da wünscht mir heute das eBay-Team via Mail ein frohes Neues Jahr. Ist das nicht rührend? Ist das nicht lieb? Die haben ganz sicher Dutzende von Leuten, die da viel viel mehr kaufen oder verkaufen als ich, und trotzdem erinnert man sich auch an die Kleinen in der eBay-Gemeinschaft. Setzen sich hin und schreiben mir eine lange Mail und haben auch gleich den Vorschlag, wohin mit all den überflüssigen Weihnachtsgeschenken! Vielen Dank für die Wünsche, liebes eBay-Team, und danke für den Tipp! Ich werde denen gleich mal was ganz liebes zurückschreiben...
Apropos eBay: Da durchforste ich letzte Tage die Angebote auf der Suche nach einem adäquaten Geschenk für meinen seligen Vati, der unpraktischerweise heute (!) Geburtstag hat. Und stoße rein zufällig auf folgende unglaubliche Auktion: [bitte klicken]
Ob der Preis für die gesamte Moloko Plus-Diskographie gerechtfertigt ist, glaube ich positiv beantworten zu können. Wobei ich natürlich ebenso erschüttert bin wie Ihr, dass jemand überhaupt imstande ist, sich von dieser Offenbahrung zu trennen. Wahrscheinlich herrschte eine schlimme Notsituation.
Genug geschwooft, rutscht mir bloß anständig rein ins neue Jahr und grüßt es herzlichst von mir. Hoffentlich schlafe ich nicht schon vor Mitternacht in meiner eigenen Kotze ein ...
Ich gehe jetzt Brötchen statt Böller kaufen - die habe ich mir nämlich schon gestern besorgt.
30. Dezember 2005, 08:44 Uhr | Kommentare: 0

Ein Festival der Liebe
Das Stopfleberparfait vom 24.12., das Fondue Bourguignonne mit Mixed Pickles vom 25.12. und den Bohneneintopf mit Wackelpeter zum Nachtisch vom 26.12. sind verdaut, die Geschenke kaputt oder umgetauscht... - einzig die sich stolz empor reckende, mit 300m Lametta ummantelte Nordmanntanne und das festlich geschmückte Ambiente zeugt noch vom Fest der Liebe. Das Nadelgehölz wird erst Anfang Januar den Weg aus dem Fenster nehmen, die golddurchzogenen Häkeldeckchen werden noch vor der Jahreswende luftdicht auf dem Dachboden versteckt. Es ist also schon fast wieder so, als wäre nie was gewesen.
Hmmm, merkt man, dass ich schwafle? Und dass ich eigentlich gar nicht weiß, was ich schreiben soll? Ich glaube, sowas nennt man wohl Denkblockade. Daran ist bestimmt die Stopfleber schuld. Tut einfach so, als würde hier nichts stehen!
Oder vielleicht doch: Ich hab ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für Euch! Wer ein paar fertige Seiten vom nächsten Moloko Plus im PDF-Format sehen möchte, klicke einfach hier
Da könnt Ihr dann auch direkt das neue Heftformat begutachten...
28. Dezember 2005, 09:41 Uhr | Kommentare: 0

Kernige Weihnachten ...
... wünscht von Herzen - Knecht Ritzki!
24. Dezember 2005, 08:07 Uhr | Kommentare: 0

Das Moloko Plus #29 ist in Arbeit! Jetzt echt, Alta!
Jetzt ist es amtlich: Pünktlich zur Weihnachtszeit sind die Arbeiten am Moloko Plus #29 im vollen Gange! Berichte, Artikel und Interviews gehen hier im Sekundentakt ein, und ein paar Sachen habe ich sogar schon layoutet: einen Albanien-Reisebericht von Alan, einen Detectors-Bandfeature von Chris, ein Gumbabies-ABC von.. äh, scheiße, wer wars nochmal?, ein Jack & The Rippers-Interview von Andi Wunderlin, eine Gary Gilmore-Biographie von (bitte festhalten!) mir höchstselbst ...
Na, sind das nicht erfreuliche Nachrichten? Jetzt wird die Weihnacht doppel schön!
20. Dezember 2005, 12:20 Uhr | Kommentare: 0

Moloko Plus #28 sold out
Falls Du damit geliebäugelt hast, Dir das Moloko #28 zuzulegen... vergiss es!
Grundsätzlich natürlich eine lebensnotwendige Investition, aber es ist zu spät, denn die aktuelle Ausgabe ist seit gestern ausverkauft! Glückwunsch an Jan aus Itzehoe, du bekamst das letzte Exemplar!
Und sicher hilft es all den Zuspätgekommenen, die Tränen zu trocknen, wenn ich Euch zurufe: "Die nächste Nummer ist nicht mehr weit!". Zumindest relativ zur Existenz des Universums gesehen.
08. Dezember 2005, 07:54 Uhr | Kommentare: 0

Nachtrag zu gestern
Allerdings ... wenn ich so sehe, mit welch geschmacklosen wie überflüssigen weihnachtlichen Schnickschnack die Vorgärten meines Viertels verunstaltet werden, halte ich einen neuerlichen Stromausfall durchaus für gerechtfertigt!
29. November 2005, 07:25 Uhr | Kommentare: 0

Die Erleuchtung
Die gesamte letzte Woche investierte ich meine üppig bemessene Freizeit darin, all die unbenutzten Spielsachen meines Sohnes, die er die letzten Jahre von der Verwandtschaft und von uns selbst geschenkt bekam, bei eBay reinzusetzen.
Das kam einiges zusammen und fürwahr, es ist eine ganz schön nervige Angelegenheit. Es soll Zeitgenossen geben, die an einer solchen Tätigkeit Spaß haben. Ich jedenfalls gehöre definitiv nicht dazu.
Nebenbei wollte ich auch noch überflüssiges Zeugs vom Dachboden verscheuern, so zum Beispiel den großen Kerzenleuchter, den ich gar nicht kannte und nur durch Zufall auf dem Speicher gefunden habe. Der stand am Samstag, frisch poliert und fotografiert, auf dem Schreibtisch und wartete darauf, bei eBay eingestellt zu werden, als er wider Erwarten am gleichen Tag doch noch seinen ersten und einzigen großen Auftritt bekam: Um 18:30 Uhr, pünktlich zur Sportschau, fiel hier der Strom für gute vier Stunden aus. Wie ich eben in der Zeitung las, soll ein Strommast unter der Last der hiesigen Schneemassen umgekippt sein.
Dank des Kerzenleuchters konnten wir die Zeit in heimeliger Atmosphäre totschlagen.
Der Leuchter wird aber trotzdem verkauft, das Ding ist häßlich und außerdem haben wir noch genügend Teelichter, die im Schrank vergammeln und auch nur auf einen solchen Moment warten.
Aber erschreckend ist das schon, wie abhängig man allein vom Strom ist. Keine 25 km entfernt gibts übrigens eine Ortschaft, die seit drei Tagen keinen Strom hat! Und weil die Schule meines Sohnes genau dort liegt, gab's heute schulfrei. Glück und Unglück liegen manchmal sehr nah beieinander.
28. November 2005, 09:43 Uhr | Kommentare: 0
