Fette Akkorde
02. Juli 2009, 06:29 Uhr | Kommentare: 0

Heute gibt’s den ersten Sonnenbrand des Jahres
Heute keine Maloche, "17 Years" flöten aus dem CD-Player, draußen sind wolkenlose 21 Grad - Tendenz steigend ...
Ich bin dann mal weg.
29. Juni 2009, 09:17 Uhr | Kommentare: 1

Verbietet endlich das 11 FREUNDE!
Wie lautet eigentlich die Steigerungsform von "Pech"?
Pech - Katastrophe - Super-GAU?
Pech wäre z.B., wenn man sich den Daumennagel einreißt, während man seiner rechtschaffenden Arbeit nachgeht (wie mir letzte Woche passiert!); eine Katastrophe wäre z.B., wenn der hinterste obere Backenzahn, bei dem sich die Füllung vor ein paar Monaten verabschiedete und bei dem der Träger glaubte, dies sei nicht weiter schlimm, weil die Baracke eh' mausetot ist - was sich dann wie ein Blitz aus heiterem Himmel als Trugschluss erweist.
Und ein Super-GAU wäre dann mindestens das, was mir schließlich gestern widerfuhr: Da kaufe ich mir wie jeden Monat am Bahnhofsbüdchen das frisch erschienene Fußballmagazin 11 FREUNDE - und es trifft mich fast der Schlag: Die Schmierfinken schreiben über genau das gleiche Thema wie ich in der kommenden MOLOKO-Ausgabe!
"Der Fußballkrieg zwischen Honduras und El Salvador"! Und dann auch noch in aller Ausführlichkeit und Brillianz. Okay, das Ereignis jährt sich 2009 zum 30. Mal, aber hätte ich damit rechnen müssen? Wäre das 11 FREUNDE eine Woche früher erschienen, ich hätte die Story noch rausnehmen und stattdessen die Labelsumfrage verbraten können, die ich letztlich wegen Platzmangel für die #40 zurückhalten musste!
Hätte, wenn und aber... es ist, wie es ist - bleibt nur zu hoffen, dass es nicht mehr als 11 Leser gibt, die das Moloko UND das 11 Freunde lesen ...
26. Juni 2009, 08:26 Uhr | Kommentare: 3

Eins der besten deutschen Labels - soviel steht fest!
26. Juni 2009, 08:03 Uhr | Kommentare: 3

Endspurt
Mit kindlicher Freude darf ich vermelden, dass die Nummer fertig ist. Na gut, fast fertig - am Cover muss noch ein wenig Hand angelegt werden. Ich bin aber guten Mutes, dass die Vorlage morgen rausgeht - dann mit nur vier Tagen Verspätung!
23. Juni 2009, 06:27 Uhr | Kommentare: 11

One step beyond
Die letzte Phase 5 im Projekt MOLOKO PLUS #39: Diese Woche ist interner Redaxschluss, und alle Infos, Berichte, (Pranger-)Reviews etc. prasseln auf mich ein, dass es eine wahre Freude ist. Jetzt heißt es nur: Überblick bewahren - selbst nach 17 Jahren MOLOKO PLUS herrscht in dieser Phase Chaos und Dilettantismus in Reinkultur!
Ein Kopfzerbrecher ist z.B. die große Labelumfrage: Komplett würde das Thema locker 12 Seiten in Anspruch nehmen. Einziger Ausweg: Auf zwei Ausgaben splitten. Oder: Die Hälfte ins Fanzine, der Rest online. Oder: ...?
Es ist manchmal nicht leicht, Entscheidungsträger zu sein!
17. Juni 2009, 08:45 Uhr | Kommentare: 4

Hurra, wir leben noch!
Ein kurzes, aber herzliches Winkewinke an dieser Stelle!
Keine Sorge, alles läuft bestens: die Nase - dank Heuschnupfen; die Tränen - dank Heuschnupfen; das MOLOKO PLUS #39 - dank hochgradig motivierter Zuarbeiter!
Die Vorlage findet voraussichtlich am 20.06. den Weg in den Druck, bis dahin ist noch eine Menge Klein- & Großkram zu erledigen. Die Aktualisierung dieser Homepage muss daher erstmal weiter auf Sparflamme laufen.
Hin und wieder passiert aber auch noch was, z.B. Reviews & Nasty sei's gedankt jede Woche Sonntag einen bunten Strauß an News! Der Mann ist einfach nicht zu ersetzen!
Und eines habe ich mir übrigens endgültig für alle Zeit geschworen: KEIN MOLOKO MEHR ZWISCHEN MÄRZ UND SEPTEMBER! Aber echt jetzt!!!
12. Juni 2009, 07:00 Uhr | Kommentare: 4

Hier gibt's Druck!
12. Juni 2009, 06:43 Uhr | Kommentare: 0

Warum nicht mal der Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale das Vertrauen aussprechen?
Am Sonntag sind Europawahlen. Leider kann ich selbst nicht daran teilnehmen, weil unaufschiebbare Dinge meinen Besuch in der Wahlkabine verhindern (morgens arbeiten, dann muss ich den SV SCHERMBECK bei seinem vorerst letzten Oberligaspiel bei der SSVg Velbert mit Phon und Faust unterstützen).
Sollte es wider Erwarten Wahlberechtigte geben, die sich bislang noch nicht mit den Programmen der 31 Vereine bzw. Parteien auseinander gesetzt haben, könnte der WAHL-O-MAT von Vorteil sein. Einfach die Fragen zu wichtigen Themen mit "Ja", "Neutral" oder "Nein" beantworten, und der digitale Wahlhelfer berechnet in Sekundenschnelle Übereinstimmungen mit allen Parteien.
Ob nun eine etablierte Partei auf Eurer Wellenlänge liegt, oder eher "DIE VIOLETTEN - für spirituelle Politik" oder gar das FBI ("Freie Bürger-Initiative") - der WAHL-O-MAT ist unbestechlich!
öä
05. Juni 2009, 07:01 Uhr | Kommentare: 5

"Da fragt mich doch son Typ, ob ich studier. Ich sag, ja, Wirtschaftspolitik, drum sitz ich hier"(Gebrüder Blattschuss)
Abends, wenn mich die Sorgen vor dem Morgen am Einschlummern hindern, greife ich zur Ablenkung gerne zu einer literarisch hochwertigen Illustrierten. Gestern Abend war das zufällig das MOLOKO PLUS #16, und hier suchte und fand ich die Kolumne von Thorsten Braun, einem Mann wie ein Baum, der das MOLOKO über lange Jahre maßgeblich beeinflusst hat.
Ein kleiner Abschnitt seiner fast zehn Jahre alten Glosse beschäftigt sich mit dem Thema Wirtschaft und wirkt heute noch aktueller als damals. Ich rezitiere einfach mal:
"Die Wirtschaft meint, die Wirtschaft sagt, die Wirtschaft fordert ... was ist eigentlich aus dieser Gesellschaft geworden? Wieso will auf einmal der Hot Dog-Verkäufer auf der Brückstraße mit mir über die geplatzte Fusion von Dresdner & Deutschen Bank diskutieren, die gerade im Radio bekannt gegeben wird?
Sehe ich so aus, als ob mich Aktien, Dax oder Neuer Markt interessieren? Verdient der Wurm so gut an seinen Würstchen, dass er an der Börse spekuliert?
Warum kauft sich der 'kleine Mann' eigentlich Aktien, deren Wertsteigerung davon abhängt, dass andere 'kleine Männer' entlassen werden? 'BMW plus 10%' bedeutet ein dicht gemachtes Werk mit 1000 Arbeitslosen.
Und warum scheint es niemanden zu stören, dass die Parteien, die mit dem Ruf nach mehr sozialer Gerechtigkeit die letzte Wahl gewonnen haben, dem absolut nicht entgegensteuern?
[...] Ansonsten wünsche ich allen Aktienbesitzern einen schwarzen Freitag an den Hals und guten Flug auch, wenn Euer Vermögen sich in Nichts auflöst."
In den letzten Jahren gab es gleich zwei schwarze Freitage - und der vorerst letzte wird sich noch ein bißchen hinziehen.
Den allerersten globalen Börsencrash gab's übrigens 1857, den zweiten 1873. Eigentlich wäre das Ganze mal eine ausführliche Story wert ...
04. Juni 2009, 07:22 Uhr | Kommentare: 0
