Infos zur aktuellen Ausgabe

Von 0 auf 40 in 17,5 Jahren

Ich gebe es ja gerne zu: Nach dem MP #39 habe ich wochenlang den Herrgott einen guten Mann sein lassen und nur das Nötigste getan. Und manchmal selbst das nicht.
Aber jetzt kommen von den eifrigen, fabelhaften Zuarbeitern schon wieder prächtige Artikel in das Hauptquartier geflattert, und da ist auch gleich wieder der typische Reflex: ran an die nächste Publikation!

Hajo bewies Stehvermögen beim MAD BUTCHER-Gespräch, Mark referiert in mitreißender Form über einen sozialistischen Rock'n'Roller, Sir Paulchen mixte gerade eine Kassette für PORK PIE-Matzge zwecks lust- & humorvollem Lieder erraten (was wir bereits seit der #37 vor hatten) und es gibt viele, viele Sachen mehr. Die #40 könnte ein richtiger Kracher werden.

Alles diesmal wieder auf 76 Seiten, damit alles reinpasst, was reinkommen soll - das war ja in den letzten Ausgaben nicht immer der Fall ...

Und vielleicht auch dem runden Geburtstag angemessen mit CD-Beilage - aber da muss ich noch überlegen, wie ich das finanziell stemmen kann.

08. September 2009, 06:36 Uhr | Kommentare: 5

Zu Tode betrübt

Es ist mir unerklärlich, fast schon genant, wie sehr ich mich von diesem Verein vereinnahmen lasse. Dass man möglichst viele Spiele live miterleben möchte, ist für einen Anhänger seiner Lieblingsmannschaft kaum verwunderlich. Dass ich neuerdings aber nach jeder neuen Pleite des SV SCHERMBECK bedenklich depressiv gestimmt bin, ist völlig neu.

Üblicherweise reagiere ich mich nach Pleiten während der Heimfahrt auf der Autobahn ab und habe spätestens an der Haustür wieder alle Sinne beisammen.

In dieser Saison, in der es - freundlich umschrieben - nicht so recht laufen will, ist aber alles viel, viel schlimmer. Schon letzten Mittwoch während der Rückfahrt nach dem 0:4-Debakel in Bergisch-Gladbach fuhr beständig das Verlangen nach Tod und Zerstörung mit.

Seit gestern, seit der vierten Niederlage in Folge und einem neuerlichen desaströsen Auftritt der Mannschaft bin ich schließlich in einer derart depressiven Vefassung, dass ich unbedingt die Reißleine ziehen muss um mich und meine Mitmenschen zu schützen: Die nächsten zwei Ligaspiele werden ohne mich stattfinden, damit ich zur Besinnung komme.

Schließlich muss mir schleunigst gewahr werden, dass es bei weitem wichtigere Dinge im Leben gibt als fünftklassigen Fußball - nämlich erstklassigen Punkrock!

07. September 2009, 07:58 Uhr | Kommentare: 6

Der Besucherstrom schwindet

So langsam muss ich dem Besucher dieser Homepage mal wieder was bieten. Die Besucherzahlen sacken nämlich genauso ab wie die unseres Lieblingsvereins SV SCHERMBECK. Gerade einmal 300 Unentwegte bewegen sich nur noch täglich auf diesen Seiten - es waren schonmal doppelt soviele ...

Doch Besserung ist in Sicht! Parallel zum einsetzenden Herbstwetter nimmt der Stress im Job entsprechend ab. Und der Kopf wird frei für meine wahre Berufung: Euch zu dienen!

Und genauso überraschend wie ich gerade eben erfuhr, dass Michael Jackson gestern beigesetzt wurde (ich bin davon ausgegangen, dass er längst in der Sondermülldeponie entsorgt wurde), so plötzlich findet sich eine Handvoll Tonkonservenrezensionen auf diesen Seiten!

Wenn das nicht mal ein vielversprechender Anfang einer neuen Ära hin zu mehr Aktualität ist - dann weiß ich auch nicht!

04. September 2009, 07:50 Uhr | Kommentare: 2

Bitte weitergehen! Es gibt hier nichts zu sehen!

Bitte verhalten sie sich ganz ruhig! Bis Mittwoch/Donnerstag bastel ich noch an einem CD-Cover nebst Booklet für eine befreundete Band aus der Nähe von Herne-Baukau. Wenn schon die Mucke unerträglich ist, muss wenigstens die Optik verkaufsfördernd wirken.

Danach wird sich einiges ändern!

Ach so - wenn noch einmal Leichenteile auf der Fahrbahn bzw. Gleisen gefunden werden und der Bahnverkehr dadurch für 5 Stunden zum Erliegen kommt: Beim nächsten Mal doch bitte schon auf dem Bahnhof eine entsprechende Durchsage machen, dass der Zug umgeleitet wird! Und nicht erst nach dem Einsteigen beim Anfahren!

Ich hätte dann nämlich direkt den Wagen genommen und mir wäre der zweistündige Horrortrip über Wanne-Eickel zzgl. viermaligem Umsteigen erspart geblieben! Ihr blöden Bahnhofspenner!

31. August 2009, 07:09 Uhr | Kommentare: 3

Die Tage dieser Homepage sind gezählt!

Das Jahr 2009 ist das Jahr der Relaunches. Die Punkrockeliten - Ox.de, Visions.de und besonders Plastic-Bomb.de haben immens aufgerüstet und ihre Homepages überarbeitet.

Da können wir als Trendsetter in nahezu allen Bereichen natürlich nicht tatenlos zusehen, wie die Konkurrenz webtechnisch davoneilt. Bereits Anfang Januar dieses Jahres habe ich den besten Webmaster, Roy Polloi, engagiert, um eine neue, topaktuelle und mit allen technischen Raffinessen ausgestattete Moloko-Page zu programmieren. Wichtigster Aspekt: möglichst viel Werbung so unauffällig wie möglich auf der Homepage zu platzieren - so, wie ich das immer in der Printausgabe handhabe.

Die Monate zogen ins Land und ehrlich gesagt verfluchte ich nicht nur einmal Roy Pollois Perfektionswahn. Doch jetzt konnte ich mich in einem ersten groben Testlauf von der neuen Seite davon überzeugen, dass gut Ding einfach Weile braucht - ich war schier aus dem Häuschen ob der technischen und optischen Brillianz der neuen Moloko-Homepage!

Ich will hier kein Datum nennen, wann der Relaunch stattfinden wird (zu Beginn war der April 09 angedacht gewesen!), aber er kommt. Und für die Neugierigen sei soviel verraten: Es wird ein fröhlicher Mix aus der klaren Linie der Plastic Bomb-Seite & der pfiffigen Schlichtheit der Bernhard Maurer-Präsenz!

24. August 2009, 08:14 Uhr | Kommentare: 10

Ein bißchen Dauerregen wär jetzt nicht schlecht

Nur um aufkeimenden Unruhen vorzubeugen: Nein, ich bin NICHT von Piraten gekapert worden und hatte auch keine heimliche Waffenlieferung an Bord!

Warum ich seit einer Woche hier kein Lebenszeichen mehr von mir geben konnte, liegt schlicht daran, dass mir mein Job im Moment derart Freude bereitet, dass ich soviele Überstunden schiebe wie selten zuvor. Aber der nächste Dauerregen kommt bestimmt! Und überhaupt: keine 50 Tage mehr bis Winterpause.

Übrigens: was ich eigentlich immer schon mal wissen wollte: Schreibt man nach einem Doppelpunkt klein weiter oder groß? Und entstand das überaus beliebte Kinderrennspiel "Wer hat Angst vor'm Schwarzen Mann" tatsächlich 1348 in Deutschland, in Anlehnung an die gar schröckliche Pestepidemie in Europa?

19. August 2009, 07:49 Uhr | Kommentare: 6

Chaos beherrscht das Punkrock-Tippspiel!

Der erste Spieltag der neuen Fußballsaison liegt hinter uns. Mir persönlich macht ein über drei Tage und sieben verschiedene Anstoßzeiten zerfledderter Spieltag zwar überhaupt keinen Spaß, aber die Show must go on - was unser großartiges Fußballtippspiel betrifft.

Fast 450 Tipper versuchen sich an den Ligen 1-3. Und Zweitligatipper Chaos hat gleich zu Beginn Nägeln mit Köpfen gemacht: 28 PUNKTE!!! Am allerersten Spieltag!!! Zum Vergleich: das sind ungefähr soviele Punkte, die StefanoStiletti während einer gesamten Saison ertippt hat!

Ich bin ob dieser Großtat so berührt, dass wir für diese Saison herausragende Leistungen mal wieder gebührend honorieren wollen: jeder Tipper der ersten drei Ligen, der mit mindestens 20 Punkten Wochensieger wird, bekommt ein duftes Geschenk in Form einer fußballspezifischen CD - entweder:

Ballgefühl & Rassehasen,
die Günter Hetzer-Kolumnen aus dem 11 Freunde-Magazin

World Cup Fever
16 great englisch football anthems
(besonders witzig: Jimmy Pursey und auch Vinnie Jones mit "Hi Ho Silver Lining"

Die Fußballweltmeisterschaften
1954-2002 in Originaltönen

Helmut Rahn
Mein Hobby: Tore schießen (großartiges Hörbuch - Der Boss liest höchsselbst seine Biographie!!!)

Wer also mit mindestens 20 Punkten den Wochensieg einheimst und was von da oben haben möchte, mailt seine Adresse an info-at-moloko-plus.de und ich schicke ihm was davon und je nach Lust, Laune und Sympathie lege noch noch ein Gimmick oben drauf. Ich drück alle Däumchen!

12. August 2009, 07:36 Uhr | Kommentare: 1

Das kann doch einen Steppke nicht erschüttern?!

An diesem Wochenende war ich im Kino. Der Film interessierte mich sogar, handelte es sich doch um die größtenteils authentisch wiedergegebene Biographie des ersten STAATSFEIND NR.1.

Die Rede ist von John Herbert Dillinger, der 1933/34 sein kurzes, aber rüdes Unwesen trieb. Vor ein paar Jahren habe ich mal überlegt, ob eine Story über ihn für's MP sinnvoll wäre. Der Film ist trotz eindimensionaler Handlung recht gut gemacht.

Weniger gut finde ich allerdings die Empfehlung der FSK, den Film "ab 6 Jahren in Begleitung eines Personensorgeberechtigten" freizugeben. Abgesehen davon, dass zwei Dutzend Morde und ca. 1000 Liter aus Menschenkörpern austretenden Blutes von zweifelhaften Nährwert für einen Erstklässler sein dürfte, wüsste ich gerne den Grund, warum ein "Personensorgeberechtigter" ausgerechnet diesen Film für seinen Filius für geeignet hält. Dass es sie tatsächlich gibt, diese unbekümmerten "Sorgeberechtigten", musste ich höchselbst erleben. Oder bin ich da zu konservativ?

Allerdings: Die gestrige 3:4-Niederlage des glorreichen SV SCHERMBECK bei der Reserve des MSV DUISBURG im Auftaktspiel der NRW-Liga war definitiv auch nicht für Sechsjährige geeignet - selbst ich zittere noch am ganzen Körper!

10. August 2009, 07:34 Uhr | Kommentare: 1

Ich hab noch Sand in den Stiefeln von Juist

Auf der Nordeeinsel Juist kann man es durchaus vier oder fünf Tage aushalten, ohne rappelig zu werden. Allerdings sollte man über genügend Kapital verfügen, denn das rinnt einem schneller durch die Finger als der dort reichlich vorhandene Sand.

Allein die Anreise (bzw. Abreise) ist selbst im 21. Jahrhundert noch richtig schön zeitintensiv. Morgens mit der einzigen Fähre auf die Insel, am nächsten Nachmittag mit der Pferdekutsche zum inseleigenen Flugplatz, mit dem propellerbetriebenen Achtsitzer zurück nach Norddeich, dort mit dem Taxi vom Flugplatz zum Parkplatz, auf dem unser Auto steht. Da können schon mal zwei Stunden vergehen...

Als Gegenleistung bekommt man dann eine wirklich schöne Insel mit 17km Sandstrand, der auch zur Hauptsaison reichlich Platz bietet. Zum Entspannen für ein paar Tage absolut geeignet, zumal die Insel autofrei ist.

09. August 2009, 08:04 Uhr | Kommentare: 7

East is not dead so straight ahead

07. August 2009, 08:10 Uhr | Kommentare: 0