• Punkrock-Pranger

    GIMP FIST: the place where i belong [9.0]

    Kalkov [9.5]: Gimp Fist sind frisch, haben noch etwas zu sagen und gehören neben Cliches und Evil Conduct zum Besten, was englischsprachiger Oi! im Jahr 2010 zu bieten hat! Da sollten sich die 4Skins mal ’ne Scheibe abschneiden… Andre [9]: Knietief in den 70ern verwurzelt, klingen sie niemals altbacken oder überholt, sondern stets knackig und frisch. Zeitloser Punkrock in der Tradition von The Clash eben. Dr. Seltsam [9]: Mit viel Vorschusslorbeeren bedacht und allseits hochgelobt. Da wird man doch kritisch, oder? Aber Pustekuchen, das ist die volle Breitseite aus England! Absolut abwechslungsreiche und ohne Ausnahme gelungene CD, die irgendwo zwischen Cock Sparrer und Dropkick Murphys ihren Platz gefunden haben. Boyer…

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    THE MATTLESS BOYS: s/t [8.5]

    Powerpop, aus MP 42, 12.2010 Bernieblitz [10]: Yeah, „The Boys“ are back, ok, nicht ganz, der ursprüngliche Sänger ist nicht dabei, aber dennoch klingt das alles stark nach dem genialen Pop Punk aus früheren „The Boys“ Tagen und das kann einfach nicht schlecht sein. Paradise [9]: 77’er-Supergroup mit Honest John Plain, DTH-Vom, Casino Steel, Duncan Reid etc. Ein BOYS/YOBS-Ableger aus BOYS/YOBS-Musikern. Frei von Überraschungen und Experimenten, die alten Säcke kennen das Original-Rezept. BOYS will be BOYS. Jut so! Ecke [9]: Und ich dachte, das wäre eine neue Band – Pustekuchen! Honest John Plain und Co. zeigen hier, dass sie nix verlernt haben und es mit Leichtigkeit verstehen, die um Jahrzehnte…

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    THE BEATDOWN – s/t [8.4]

    Skinheadreggae, aus MP #42, 12.2010 Boyer [9]: Was die Herren aus Kanada hier kredenzen ist eine wahre Freude. Rocksteady, Soul, Reggae, ein bissen Dreck und ab auf die Tanzfläche. Genialer Sound, endlich mal wieder eine Rocksteady Platte komplett ohne Durchhänger. Alles richtig gemacht, ich pack jetzt nen Sixpack und geh zum Strand. Torsten [9]: Wunderbar entspannter Skinheadreggae, der einerseits herrlich retro klingt, anderererseits aber auch total eigenständig und ausgefallen. Fast bin ich gewillt zu sagen: Das kriegen noch nicht einmal die Aggrolites so dufte hin. Rudy [8]: Die Band kann man als kanadisches Pendant zu den Aggrolites bezeichnen. Sie spielen Skinhead-Reggae/Rocksteady ohne Bläser, driften aber auch gerne mal in flotteren…

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    [8.0] – PERKELE: Längtan

    Bandworm Records (#38, 04.09) Paulchen [10.0]: Die Variabilität im Ausdruck durch die Hinzunahme klassischer Instrumente und die Nutzung der schwedischen Sprache tut meinen Lieblingsskandinaviern gut und trotzdem alles weiterhin schön simpel gehalten bleibt, ist es einmal mehr genial geworden. Paradise [9.0]: Das Göteborg-Trio diesmal komplett in skandinavischer Mundart, man singt in schwedisch und finnisch. PERKELE sind ihre eigene Liga, „Längtan“ ist der klare Beweis dafür. Andre [7.0]: Ich versteh kein Wort, aber die Songs sind große klasse, mal abgesehen von den sonderbaren Polkanummern vielleicht. Jetzt nur nicht ZU poppig werden.

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    [7.7] – STOMPER 98: Tage Deiner Jugend

    DSS Records (#38, 04.09) Paulchen [10.0]: Traditionsbewusst, trendfrei, phantastisch! Ecke [9.0]: Momentan in aller Munde – und das zu Recht. Deutschlands derzeit beste Skinheadrockkapelle mit einer Hommage an die eigene Szene. Nicht ein Lied verhunzt, von mir gibt‘s (fast) volle Punktzahl, weil ein wenig Luft nach oben muss ja noch drin sein. Auf die nächsten 10 Jahre und 78 Seiten! Onkelchen [4.0]: Im deutschsprachigen Oi!-Sektor hat ja jeder so seinen Favoriten, meiner sind die Gumbles, mit den Stompers konnte und kann ich irgendwie so richtig nix anfangen, vielleicht liegt’s am nervigen Saxophon, ich weiß es nicht.

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    [7.6] – KEVIN K.: Deutschland

    Kickin Records (#38, 04.09) Andi [9.0]: Trotz Einsatz von Keyboards und deutlichen Anleihen bei David Bowie und Iggy Pop in deren Berlin Phase (so um 1978 rum) ist dies für mich seine stimmigste Platte. 9 von 10 Lieder lieb ich und darum gibt es auch 9 Punkte Paradise [8.0]: Der letzte NYC-Glam-Poet, ein authentischer Botschafter der Drugs, Sex & Punk Rock Ära von Johnny Thunders, Cheetah Crome und Joey Ramone. Grandiose One-Man-Show mit unglaublichem Songwriting und dem Rock’n’Roll-Herzen am rechten Fleck. Paulchen [7.0]: Man ist hin- und hergerissen zwischen „überambitioniert“ und „genial“, ich bin noch unentschlossen, neige aber tendenziell zu letzterem.

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    GENERATORS: last of the pariahs [7.25]

    Rudy [9]: The Generators sind eine der großartigsten Bands des Erdballs und können mich auch auf ihrem aktuellen Album überzeugen. Tolle Melodien, kraftvolle Songs und gute Texte machen ‚Last of the Pariahs‘ für mich zu einem der Top Ten Alben 2011. Paradise [9]: Erlesene Old School L.A. Punk-Einflüsse (ADOLESCENTS, SOCIAL D., BAD RELIGION) unter einen Hut gebracht und GENERATORS-like mit CLASH und U.S. Streetpunk verfeinert. Runde Sache, starkes Album. Bernieblitz [8]: Mit „You against You“ bietet die aktuelle Platte einen richtigen Hit, die restlichen Lieder bewegen sich auf gehobenem Niveau. Ich kann mich an keine wirklich schlechte Platte erinnern. Locke [8]: Das gute Stück ist schon eine Weile draußen, läuft…

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    OLDE YORK: same [7.1]

    B7-Markus [10]: Olschool Hardcore Granate, ohne Umschweife und direkt auf die Zwölf. Auch wenn wir die Kirche im Dorf lassen wollen, ist das für mich die volle Punktzahl im Sinne von jedem, der alte Schule HC sucht, braucht und hiermit findet! Dazu gibt es die ganze Nummer dann auch noch auf old school lim. Vinyl in gediegener Aufmachung mit Liebe zum Detail – yes! Rudy [7]: Traditioneller Oldschool-Hardcore aus New York City, authentisch, abwechslungsreich und energiegeladen, sowie zwei Coverversionen (Warzone/Kiling Time). Gute Scheibe, mit diesem HC kann sogar ich was anfangen. Kalkov [6.5]: 5 x NY-Harcore mit teilweise deutlichem Streetpunk-Einschlag. Zu den 3 eigenenSongs gesellen sich 1 Killing Time- und…