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Samstagabend, EM 2012 – das Spiel Deutschland – Portugal wird nach einem Blick auf meinen Kalender wohl das einzige sein, das ich während der Europameisterschaft zu sehen bekomme – der Überstundendienstplan für die nächsten vier Wochen, gepaart mit der anscheinend vom Teufel persönlich erdachten Schichtarbeit, verhindern einen Fernsehfußballmarathon…
Meine bessere Hälfte weiß um diesen unerfreulichen Zustand und reißt an diesem Tag löwenmutig alle familiären Pflichten an sich, um mir einen unvergesslichen Fußballabend in einer der unzähligen Vorortkneipen mit Großbildleinwand unserer beschaulichen Kleinstadt zu ermöglichen….
Also gehe ich frohen Mutes, den Taschen voller Geld und natürlich wieder einmal ein paar Minuten zu spät (Hr. Ritzki weiß, was ich meine ;)) in eine der umliegenden Eckkneipen.
Vom Hörensagen sollen sich des Öfteren dort ein paar Arbeitskollegen hin verirren … einem bierseligen Herrenabend mit einem anspruchsvollen Fußballspiel und weniger anspruchsvollen Kneipengesprächen steht also nichts mehr im Wege.
Ich betrete den von Zigarettenrauch geschwängerten Laden und ein erster, abschätzender Blick in das liebevoll mit Deutschlandfahnen dekorierte Karree aus zusammengeschoben Tischen verrät mir direkt, dass sich heute Abend wohl doch kein einziger der angekündigten Arbeitskollegen eingefunden hat – na gut: der schönste Platz ist immer an der Theke und tatsächlich ergattere ich dort noch einen Barhocker – warum der Platz noch frei war, offenbart sich mir ein paar Minuten später, denn von hier aus lässt sich die Großbildleinwand nur aus unmöglichem Schiefhalswinkel verschwommen erhaschen, dazu kommt noch die unmittelbare Nähe zum Pissoir, was sich durch unangenehmen Geruch bemerkbar macht …. typischer Anfängerfehler, das sollte mir eigentlich nicht passieren, egal.
Das trink – und fußballfreudige Publikum besteht aus einer Mischung 40 bis 60 jähriger Damen und Herren der gehobenen Mittelschicht, die mich kurz mustern, mir mit leicht zusammengekniffenen Augenbrauen grüßend zunicken um sich wieder der Leinwand zuwenden.
Am nächsten sitzen mir Iris und ihr Mann Karl-Heinz, wie mir die Namen auf ihren etwas zu eng geratenen Deutschlandtrikots verraten.
Das Spiel ist nicht ganz so mitreißend, wie die medial erzeugte Vorfreude erwarten ließ: zu ängstlich und taktierend agieren beide Mannschaften, zu groß ist anscheinend die Angst, gerade das erste Spiel in den Sand zu setzen.
Allerdings wird meine Aufmerksamkeit auch mehr und mehr von Iris und Karl-Heinz in Beschlag genommen – die Zunge wohl vom Gerstensaft gelockert, erklingt das erste: „Mann, was spielt der doofe Neger doch für eine Scheiße zusammen“ von Iris, was mit allgemeinem Gelächter honoriert wird.
Jetzt darf Karl-Heinz ran: „Der müsste doch eigentlich viel besser spielen – der hat doch mit den Bällen von Gina-Lisa geübt“. Der von der Bildzeitung initiierte Schenkelklopfer saß: der halbe Raum tobt vor Lachen.
„Den Neger darf er gar nicht rausnehmen - ein Neger muss ja da spielen, sonst bekommt Löw Ärger vom DFB“ - beifälliges Gemurmel und zustimmendes Nicken von allen Seiten bei so viel Insiderfachwissen über den Zusammenhang von politischer Korrektheit und Sport ist die logische Konsequenz.
Boateng scheint langsam aus dem Fokus der anwesenden Bierbauchpatrioten zu entschwinden, ein neuer Sündenbock ist nicht in Sicht. Also versucht Iris in Sachen Spielanalyse zu brillieren – im Minutentakt und mit leicht hysterischem Unterton fallen Sätze wie: „Spiel doch nach rechts“ - „Gib ab nach links, du Blindfisch“ - „ Brille? Fielmann!“ – zu meiner Verwunderung scheint zumindest Iris einem anderen Spiel beizuwohnen – keiner der Tipps hat auch nur annähernd etwas mit der aktuellen Spielsituation zu tun – vielleicht befindet sich ihr alkoholdurchtränkter Geist auch einfach dreißig Sekunden zeitversetzt in einem Paralleluniversum, das ergäbe zumindest Sinn.
Puh, endlich Halbzeit – ein paar klägliche untergehende „Deutschland, Deutschland“ Anfeuerungsrufe verpuffen im dichter gewordenen Zigarettenrauch und mir fällt ein, wie ich vor Jahren mit einem Freund zum hochbrisanten Duell Deutschland - England nach Charleroi gefahren bin.
Tagelang von allen Medien als der Schmelztiegel zu erwartender Gewalt hochstilisiert sind wir mit dem Zug erwartungsvoll dorthin gefahren – passiert ist natürlich nichts: ein paar Plastikstühle sind wohl irgendwo geflogen, es gab Unmengen Alkohol trotz strengstens Alkoholverbotes und an der einzigen, die Nacht durchgehend geöffneten Kneipe in Bahnhofsnähe tranken nach Spielschluss Engländer und Deutsche zusammen ihr Bier.
Das Spiel war totale Scheiße und mir ist bei dieser Auswärtsfahrt lediglich klar geworden, dass mein Herz zwar für meinen blau-weißen, mittlerweile in der 2. Liga beheimateten Verein, nicht aber für die Schnösel im DFB Trikot schlägt.
So reifte in Charleroi in mir die Erkenntnis (zwei Reihen hinter Thomas Helmer sitzend übrigens), dass ich im Heimatstadion zwar glühender Lokalpatriot, im nationalen Bereich jedoch wohl eher ein zartes Flämmchen bin…
„Deutschland Deutschland“ kam uns damals nur schwer über die Lippen und beim unvermeidbaren „Steht auf, wenn ihr Deutsche seid“ sind wir, trotz ordentlichem Alkoholpegel irgendwie peinlich berührt, einfach sitzen geblieben.
Nee, das waren damals einfach nicht unsere Welt, unser Stadion, unsere Mannschaft und echte Begeisterung, einfach das berühmte „Wir“- Gefühl , lässt sich nun mal nicht erzwingen.
So langsam frage ich mich, welcher Teufel mich heute Abend in dieses urige Eckstück deutscher Gemütlichkeit getrieben hat. Halbzweit Zwo wird angepfiffen, es steht noch 0:0 und ich bin gespannt, wie sich das Spiel wohl entwickelt – und ob Iris und Karl-Heinz noch eine Schippe drauflegen können – ich soll nicht enttäuscht werden…
Nachdem Quoten-Boateng endgültig ausgedient hat und Karl-Heinz seiner Iris in der Pause wohl gesteckt hat, dass keiner der anwesenden ihren Fußballsachverstand gebührend honoriert, gibt es ein neues Opfer: Mario Gomez! O-Ton „Das ist doch auch kein richtiger Deutscher“ - wird auserkoren.
Der anscheinend homophobe Karl-Heinz kommt zu der Erkenntnis, dass es sich bei Mario um eine fünffach „schwule Ratte“ handelt.
Zumindest schießt, spielt flankt, fällt und sieht er seiner Meinung nach so aus, während Iris sich hasserfüllt über Marios gegelten Haarspitzen und über seine zumindest für sie offensichtliche mangelnde Laufbereitschaft aufgrund seiner Frisur her macht.
Dabei wechselt sie so gekonnt zwischen Gomez und Ronaldo hin und her, dass mir ganz schwindelig wird und während ich mir die mit leichtem Hüftspeck angereicherte, geifernde Furie so ansehe überkommt mich der schreckliche Verdacht, dass sie sich insgeheim eigentlich wünscht, von beiden „Schönlingen“ einmal ordentlich durchs öde Schlafzimmer gejagt zu werden, statt von Karl-Heinz Kreisklassen - C - Matratzensport geboten zu bekommen…
langsam wird mir schlecht, aber: mein Aggressionsbarometer steigt.
Unruhe macht sich breit, lautstark wird jetzt Miro Klose eingefordert – dass ändert sich jedoch schlagartig mit dem 1:0 durch … Mist, ausgerechnet Mario Gomez!
Wie Karl-Heinz den inneren Balanceakt hinbekommt, dass die eben noch „schwule Ratte“ zum Matchwinner mutiert, wird ewig sein Geheimnis bleiben. Freudetrunkene „Mario ,Mario“ Rufe erfüllen den Raum, Iris schaut verklärt zur Leinwand … wahrscheinlich hat vor ihrem geistigen Auge Mario im heimischen Schlafzimmer das Ding gerade gekonnt 'reingemacht… wenn das Karl-Heinz wüsste.
Besagte Iris legt jetzt ihre wohl angeborene Bauernschläue an den Tag , meine Herren, soviel Gerissenheit hatte ich ihr gar nicht zugetraut: Sie saugt die Analysen der Fernsehreporter förmlich auf und gibt sie Minuten später als ihre eigen aus … eine geniale Masche: anerkennend klopft Karl-Heinz ihr nach einer gekonnten Analyse der deutschen Abwehrarbeit, die sie einfach eins zu eins zitiert und als ihr eigens Gedankengut ausgibt, auf die Schulter.
Auch ich bin ein beeindruckt – die Frau gehört in die Politik, nicht in die Eckkneipe!!
Nach einer turbulenten Schlussphase ist das Spiel endlich vorbei … die Stimmung in der Kneipe ist gut, meine am Ende – bloß weg hier.
Das ist sie also, die berühmte deutsche Fußballbegeisterung, das Gefühl, endlich die schwarz - rot - goldene Flagge hissen zu dürfen, ohne sich schämen zu müssen.
Auf dem Rückweg folgt mir im Abstand von ein paar Metern eine Horde deutscher Jungs, die gebührend den Sieg feiern… wie in den schlechtesten klischeebeladenen Filmen kommt mir eine kopftuchtragende Frau entgegen und hat das Pech, den siegestrunkenen Mob zu passieren – die „Deutschland Deutschland“ Rufe verstummen, 5 Sekunden Pause und ein „Türkiye, Türkiye“ - „Scheiß Türkei“ ertönt … ich atme kurz durch, rechne damit, dass es gleich knallt und will mich gerade umdrehen, dann Gelächter und wieder „Deutschland, Deutschland“ … und mir kommt zum zweiten Mal heute Abend Charleroi in den Sinn: „Steht auf, wenn ihr Deutsche seid“ - nein, Jungs, nicht mit mir.
Seltsam, aber so stehts geschrieben.
14.06.2012


Kommentare (20)Kommentar schreiben
28.06.2012
Italien mit der großartigen Andrea Pirlo gewinnt 1:0 nach nem Konter, Neuer tritt beim Rauslaufen neben den Ball. Einzige Chance für die Blauen. Buffon hält fünf 100%ige.
28.06.2012
ich vergaß zu sagen: 2x Reuss, 1x Klose, 1x Khedira und einmal nen Nacktflitzer
28.06.2012
Tipps für heute abend?
nach 90 Minten -> 1:1
nach 120 Minuten -> Deutschland 2, Italien 1
24.06.2012
Fussball ist eh scheisse und dieser Hurra Patriotismus auch-morgen wählen sie eh wieder alle EU Parteien solange es Arbeit oder Hartz4 gibt...
18.06.2012
Scheint ja so, als hätte sich Herr Seltsam absichtlich in so eine Gesellschaft begeben und konnte nun dankbar seine abneigung bestätigt sehen.
Bei mir ist alles easy, hab den besten Platz zum Fussballschauen: Draußen aber trotzdem mit Plane zwecks Gewitter, Schöne große Leinwand, jeder hat Platz, Rauchen erlaubt, daneben steht der Grill und es gibt Steaksemmel oder Knoblauchbaguette zum fairen Preis, das beste Bier (Bayern, was sonst...) , dazu hitzige Fußballdiskussionen und darüber hinaus über Gott und die Welt. Kein "steh auf" oder dergleichen andere Plattheiten, keine Nazis, keine Antideutschen.
Besser geht's gar nicht.
Prost.
18.06.2012
Hört sich gut an! Mit der Erwartungshaltung an den Abend bin ich eigentlich in die Kneipe gegangen ... :-) !!!!
18.06.2012
ich wünsche mir an der EM wieder ein elfmeter erfolg der engländer über deutschland, so wie im champions league final wo ich der einzige engländer unter 50 bayern fans war in einer dorfkneipe...und ca. 30 sekunden vor dem ausgleich von chelsea jedem im lokal erklärt habe das DROGBA ein gottgesandter krieger ist der für gerechtigkeit sorgen wird.
mir wurde nach dem spiel nachgesagt ich müsse eigentlich auch auf dem wasser laufen können
18.06.2012
Aber leider hat England keinen Drogba und auch keinen Petr Cech im Tor....
19.06.2012
wenn SO gerechtigkeit aussieht, dann wird griechenland europameister und 2014 weltmeister.
18.06.2012
aber mich als heiligen propheten !!!
18.06.2012
Weil in Deutschland ein gesunder Umgang mit der eigenen Nationalität nicht umsetzbar ist, versucht der Deutsche alle 2 Jahre einiges nachzuholen, da der gesellschaftliche Konsens es in dieser Zeit dann doch zulässt, dass man sich zu seinem Land bekennen darf (was im gesunden Maße eigentlich das natürlichste der Welt sein sollte). Das artet dann ganz schnell mal in Peinlichkeiten aus.
Das kann man verschmerzen, zumal dieses Publicviewing-Partyvolk einen das ganze Jahr über auch nervt, man ihm aber auf Grund von verschiedenen Lebensräumen gekonnt aus dem Weg gehen kann.
Ähnlich verhält es sich auch mit den Dumpfbacken in den Kneipen. Die sitzen das ganz Jahr da, und labern auch das ganze Jahr den gleichen Dünpfiff, man kriegt es aber nicht mit, weil man besagte Kneipen eben eigentlich nicht aufsuchen würde!
Drauf geschissen, weder dieser Beitrag noch die Horden an eigentlich fußballdesinteressiertem Partyvolk können mir dieses Turnier vermiesen!
19.06.2012
Bezüglich einem sozialen Konstrukt wie einer Nation (kannst Du für dich definieren, was das ist? Mir fällt das sehr schwer) Begriffe wie "gesund" und "natürlich" zu nutzen, finde ich etwas überdenkenswert. Das Konzept der Nation im modernen Sinne von Nationalstaat etc. hat sich erst im 19. Jahrhundert als eine politische Leitkategorie begonnen, durchzusetzen; "Natürlich" ist daran also zunächst einmal wirklich gar nichts. Ein reflektiertes Verhältnis zu dieser Kategorie, die immer auch von Abgrenzung von anderen Nationskonstrukten lebt, finde ich zudem "gesünder" als eine affektive Aneignung. Man sollte da vielleicht weniger darauf aus sein, im Sinne einer "Normalisierung" das Nationalfahnenschwänken anderer einzufordern, sondern eben ein reflektiertes Verhalten an den Tag legen, da man ja hier erlebt hat, wozu die abgrenzung von vermeintlich "Anderen" führen kann. Und ja ich weiß: Ist nur Fußball und so...
PS: Fern von jeder Eckkneipen-Asi-sinstwas-Mentalität durfte ich kürzlich bestaunen, wie die Platzwunde von A. Robben bejubelt und beklatscht wurde; war ja nur Fußball...
19.06.2012
Es ging mir nicht um das Konstrukt der Nation! Es geht mir viel mehr draum, dass ich mit den Farben Schwarz,Rot, Gold nichts verwerfliches verbinde, sondern eine relativ gut funktionierende Demokratie und persönliche Freiheiten die auf dieser Welt ihres gleichen suchen.
19.06.2012
Da es ein Konstrukt ist kannst Du darunter eben Demokratie und Freiheiten verstehen, während jemand anderes darunter Bratwurst und wieder ein anderer vielleicht weiße Hautfarbe und Hollandhass damit verbindet. Mir ging es darum, dass an einem bestimmten Verständnis von Nation und der Identifikation damit nichts per se "Natürliches" ist, sondern dass man vielmehr immer reflektieren sollte, was man darunter versteht, wenn man sich darauf positiv oder negativ bezieht. Dies scheinst Du ja zu tun, während mir es momentan bei den Schönwetterfußballfans oft so vorkommt, als fände da eine affektive Aneignung statt, also sprich: "Deutschland ist geil und besser als Holland oder Italien, weil es halt Deutschland ist und das schon immer so war." Wird solch ein unreflektiertes Bewusstsein dann noch mit einem Weltbild à la: "der Gomez ist ja kein 'richtiger' Deutscher" garniert, wird es meiner Meinung nach gefährlich.
Mein Kommentar war um es zusammenzufassen lediglich auf die Bregrifflichkeiten "gesund" und "natürlich" bezogen, weil dies von jedem unterschiedlich mit Inhalt gefüllt wird.
18.06.2012
Willst Du Dir das Spiel versauen musst Du's in der Kneipe schauen
18.06.2012
Tatsächlich hab ich mir doch insgeheim ein bisschen gewünscht, dass die DFB-Auswahl die Vorrunde nicht übersteht. Zu groß der Ekel vor irgendwelchen Suffkutten, die sich im Alltag wohl kaum für Fußball interessieren, aber nach nem pissigen 1:0 Vorrundensieg ein Autokorso starten oder ihr frisch erworbenes Deutschlandtrikot einweihen, indem sie eine, der oben beschriebenen Lokalität ähnlichen, Kneipe mit ihrer "wer-nicht-hüpft-der-ist-kein-Deutscher"-One-man-Show beschallen. Endlich mal die Sau raus lassen und Fahnen schwenken, bei großen Turnieren muss das erlaubt sein. Deutsche Gemütlichkeit 2.0. Danke für diesen Artikel!
15.06.2012
Oha, kein Softwarefehler, sondern pures menschliches Versagen. Jetzt steht nicht nur alles, wer Deutscher ist, sondern obendrein der richtige Verfasser unter dieser scharfsinnigen Kolumne.
Das sollte für den EM-Titel reichen.
14.06.2012
der Beitrag stammt im Übrigen nicht von mir (auch wenns drunter steht).Scheint ein Fehler in der Software zu sein
14.06.2012
Andere Stadt, dieselben Rufe. Nur, dass gestern in Halle nach den "Steht auf, wenn ihr Deutsche seid"-Gejohle (Ich war überrascht - höchstens ein Viertel der Leute hat den Rufen Folge geleistet, trotz des hohen Asi-Anteils beim Public Viewing) noch "Ausländer raus" krakeelt wurde. Zum Glück nur von nem Einzelnen, irgendwo in der letzten Reihe...
18.06.2012
Da fühlt man sich auch direkt fehl am Platz, oder?
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