• Interviews

    Combat 77 – Unterwegs in Sachen Vorurteilsbekämpfung im Land der aufgehenden Sonne

    [aus #38, 04/09] In China zu touren zählt trotz Globalisierung auch im Jahre 2009 noch zu den absoluten Höhepunkten in der Biographie einer jeden europäischen Punkrockband - auch für die Berliner COMBAT 77 im Februar 2009. Und weil China für uns Europäer noch immer ein Land voller Klischees, Gegensätze & Geheimnisse ist, fasste ich mir ein Herz und fragte Schlagzeuger Björn nach ihrer Tour, welche der zahlreichen Vorurteile über dieses Land eigentlich stimmen. ...

  • Allgemein

    Moloko Party in Dresden, 12.2008

    [aus #38] Was im November 2007 in Bocholt noch als kleines Wohnzimmerevent firmierte, avanvierte dieses Jahr Dank Shoemakers-Lockes unermüdlichen Einsatz zu einer riesigen, grandiosen Sause! Und weil uns die Moloko-Party in Dresden einfach ein rundum perfektes Wochenende bescherte, hatte B7-Markus die gar nicht mal so schlechte Idee, die MP-Westfraktion - bestehend aus Andre, Onkelchen, Markus & Torsten - den Kurztrip aus eigener Sicht zu beschreiben. Zuzüglich Ost-Sicht der Dinge von Marc Wolga. ...

  • Allgemein

    Working Class Heroes, Vol.09 – heute: Der Callcenter-Agent

    [aus #38] Auf den Straßen türmen sich die Arbeitslosen. Kaum kann man einen Schritt machen, ohne über bedauernswerte Jugendliche zu stolpern, die auf der Straße liegen und um Arbeit betteln. Wir vom Moloko Plus sind uns unserer Verantwortung bewusst! Wir stellen in loser Folge Traumberufe vor, die viel Spaß machen. Nach Leichenpräparator, Trucker, Radioreporter, Rettungssanitäter ...

  • Feuilleton

    Kleine Brötchen

    [aus #38] Er sitzt auf dem Boden. Mein Vater in Jeans und oben ohne. Er sieht mich nicht, wie ich den Raum betrete. Ich drücke die rote Recording-Taste an meiner Kamera, er hat sie mir vor zwei Wochen zu meinem sechzehnten Geburtstag geschenkt. „Daddy?“ Ein Speichelfaden läuft ihm langsam ...

  • Allgemein

    Ich schäme mich schon lang nicht mehr, für meine Heimat, die DDR

    [aus #24] In einer Zeit, in der immer mehr Kids auf deutschen Schulhöfen mit ASV Trainingsjacken rumlaufen, es wieder schick ist, FDJ Blusen zu tragen, Teile der älteren Bevölkerung ihre verloren geglaubte Ostidentität wiederfinden, während 20-jährige nicht mehr wissen, ob die DDR ein Obst oder Gemüse war und die Grenzen immer mehr verschwimmen, wurde ich vom Torsten gebeten, doch mal ...

  • Allgemein

    Rock-O-Rama Records

    von Sir Paulchen, aus MP #16 (7.2000) & #17 (12.2000) Hardcoreband in Großstadt, / ohne Auftrittsmöglichkeit, / Platte machen, großes Ziel, / da kommt Herbert mit ins Spiel / Ab ins Studio, Herbert zahlt, Cover ist bereits gemalt / Eigene Platte, das macht Bock, doch dann kommt der große Schock REF.: Schock & Drama, Rock-o-Rama, mit jeder Band das gleiche Drama Herbert mit dem Scheckheft winkt, / schon hat er die Band gelinkt / Der Sound wird mies, der Mix ist Brei, / doch Egold, der ist voll dabei / Er bringt die Platte auf den Markt, damit er seine Kohle macht / der Profit ist riesengroß, doch die Gruppe…

  • Historisches & Biographien

    Stasi, Skins und Schlägereien

    Der Überfall auf die Berliner Zonskirche am 17. Oktober 1987 von Marc, aus MP #42 von 12.2010 Für die meisten Bewohner Ostberlins dürfte es ein Tag wie jeder anderer gewesen sein, dieser 17. Oktober des Jahres 1987. Für die alternative Szene der Stadt – besonders für jene, die sich unter dem Dach der Zionskirche ausbreitete – stellte er zweifellos einen Höhepunkt dar. Die Gemeinde hatte zum Konzert der Westberliner Band ELEMENT OF CRIME geladen und schon in den Nachmittagsstunden herrschte rund um das Gotteshaus im Stadtteil Prenzlauer-Berg eine gewisse Betriebsamkeit. Allerdings nicht nur auf Seiten von Veranstaltern und Fans. Denn auch die Sicherheitsbehörden überwachten seit den Nachmittagsstunden das Geschehen. Informationen…

  • Historisches & Biographien

    BIER & SPIELE/SHOCK TROOPS- Fanzine History

    [aus MP #08] - Mein Interesse für Skinheads an sich (Musik etc…) war bereits Mitte 1986 geweckt worden, als Skinhead fühlte und bezeichnete ich mich dann etwa ab August 1987. Einiges an alten Fanzines hatte ich bereits gelesen und das brachte mich auf die Idee (es gab in Deutschland eh' nicht viele Zines), es doch auch mal mit einem Fanzine zu versuchen - konnte schließlich nicht so schwer sein…

  • Interviews

    THE BUSINESS

    [aus MP #09] - Wenn ich neue Leute in der Szene sehe - jüngere - dann kann ich in ihnen ansehen, daß sie auch nicht anders sind als wir damals waren. Man findet sich selbst wieder in ihnen. Sie wollen ein Skinhead sein oder was auch immer. Ich denke, daß das alles zur Selbstfindung mit dazugehört. Es scheint sich nichts zu ändern, sie lassen sich tätowieren, gehen mit ihren Freundinnen auf Konzerte und irgendein unglücklicher Kerl stößt diese aus Versehen an und es geht los mit “Eh, sei doch mal vorsichtig, stoß meine Freundin nicht herum", und der antwortet nur "Wieso?" und schon kommen die Gedanken "scheiße, jetzt muß ich…